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Klassik im Gespräch

Interview mit Josef Krips

"Ich erinnere mich, dass ich mit 28 Aufführungen den Gegenwert von 2 Kilo Schmalz verdient habe" - Josef Krips blickt auf die Anfänge der Wiener Staatsoper nach dem Zweiten Weltkrieg zurück.

Josef Krips soll ein mal gesagt haben: "Beethoven erreicht in manchen seiner Werke den Himmel, aber Mozart, der kommt von dort" - doch Krips brillierte als Dirigent von Werken nicht nur Mozarts, sondern auch zahlreicher anderer Komponisten . Josef Krips wurde am 8. April 1902 in Wien geboren. Seine Musikausbildung absolvierte er am Wiener Konservatorium. Anfänglich betätigte er sich als Violinist, doch bald wechselte er zur Wiener Volksoper als Chordirigent und Korrepetitor. Ab 1933 übernahm er die Stelle des 1. Dirigenten an der Wiener Staatsoper, der er viele Jahre verbunden blieb. Nach dem Berufsverbot während des Zweiten Weltkrieges setzte er sodann seine Karriere als Dirigent fort. Sie führte ihn über berühmte Bühnen zum Beispiel in London, San Francisco, Bayreuth, Basel, Brüssel, Moskau, Leningrad, Nizza, Marseille oder Salzburg - Krips dirigierte berühmte Orchester auf der ganzen Welt. Er betätigte sich auch als Musikpädagoge. Josef Krips starb am 12. Oktober 1974 in Genf.

In einem Gespräch mit Egon Matzerath im September 1970 blickt der Dirigent Krips unter anderem auf die Vergangenheit zurück und berichtet von seiner Konzerttätigkeit in San Francisco.

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