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Klassik im Gespräch

Interview mit James Conlon

„Täglicher Kampf um das höchste Niveau“ – James Conlon beschreibt seinen Musikeralltag.

„Die Welt“ schrieb am 22. November 1975: „James Conlon, Amerikas neuer Wunderknabe, gab in Köln sein Deutschland-Debüt“. Sicherlich kein schlechter Anfang für einen angehenden Weltstar, denn als 25-jähriger Dirigenten-Novize stand er zum ersten Mal dem Kölner Gürzenich Orchester vor, dessen Leitung er sodann vierzehn Jahre später gänzlich übernahm. Diese „Ehe“ sollte 13 Jahre halten. James Conlon wurde am 18. März 1950 in New York geboren. Noch in der Schule bekam er seinen ersten Musikunterricht in Gesang, Violine und Klavier. Nach dem Studium an der New Yorker Juilliard School begann nun für Conlon der Aufstieg zum Stardirigenten. In den Jahren 1983-1991 war er unter anderem Chefdirigent der Rotterdamer Philharmoniker und seit 2006 leitet Conlon die Los Angeles Opera. Zahlreiche Tourneen in aller Welt festigten seinen Ruf eines der talentiertesten Dirigenten, die sich derzeit auf den Bühnen der Musikwelt tummeln. Nach dem Austritt Conlons aus dem Vertrag mit der Stadt Köln schrieb der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 3. Juli 2002: „Mit Fug und Recht könne man Conlons Kölner Zeit eine Ära nennen…“. Eine Ära, die sicherlich für beide Seiten bereichernd war. Er selbst wird vom „General-Anzeiger“ am 4. Juli 2002 zitiert: „Ich werde das Orchester nie vergessen“.

Im Juli 1994 sprach DW-Redakteur Gero Schließ mit James Conlon unter anderem über sein Engagement in Köln und seine gesamte Dirigentenlaufbahn.

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