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Klassik im Gespräch

Interview mit Igor Strawinsky

"Viel Zeit durch die schweren Kriegsjahre verloren" - Igor Strawinsky schätzt das Musikleben im Nachkriegsdeutschland ein.

Igor Strawinsky - der oft als "Klassiker der Moderne" bezeichnet wird - wurde am 5. Juni 1882 in Oranienbaum bei St. Petersburg geboren. Musik studierte er zunächst in St. Petersburg bei Rimsky-Korsakow, später in Paris. Paris war auch der Ort der Uraufführungen seiner berühmten Ballette "L'Oiseau de Feu" (Der Feuervogel), "Petruschka" und "Sacre du Printemps". Dort lebte Strawinsky bis 1939, danach wanderte er in die USA aus. Seine Musik wurde in der westlichen Welt immer populärer, doch blieb sie bezeichnenderweise in großen Teilen des kommunistischen Ostblocks bis in die 60-er Jahre geächtet. Große Anerkennung erlangte Strawinsky nicht nur als Komponist, sondern auch als Pianist und Dirigent. Insbesondere die Tätigkeit als Dirigent - nicht selten bei den Uraufführungen seiner eigenen Werke - brachte ihm mehr Einnahmen als das Komponieren. Seine Tourneen als Dirigent führten ihn unter anderem nach Südamerika, Australien und Europa. Er wurde auch mit zahlreichen Preisen geehrt. Igor Strawinsky starb am 6. April 1971 im Alter von 88 Jahren in New York.

In einem Gespräch mit DW-Redakteur Erich Winkler im Mai 1955 spricht Strawinsky unter anderem über das Musikleben im Nachkriegsdeutschland und über die Qualität deutscher Orchester.

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