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Klassik im Gespräch

Interview mit Hans-Jürgen von Bose

„Mozart sagte zu mir: mache doch einfach Musik“ – Hans-Jürgen von Bose erinnert sich an einen Traum.

Ob Vokalmusik, Bühnenwerke, Instrumentalmusik, Kammermusik oder Klaviermusik – die Liste seiner Werke ist für einen „erst“ 55-jährigen Komponisten beachtlich. Und dass er zum Reigen etablierter deutscher Komponisten gehört, das hatte er spätestens 1996 bewiesen und zwar mit seiner Oper „Schlachthof 5“. Einem Werk, von dem „Der Spiegel“ in seiner Ausgabe vom 1. Juli 1996 schrieb: „“So weit hat es die Oper also endlich gebracht: dass sie sich auf die Schippe nimmt, dass sie virtuos jongliert zwischen Matthäus-Passion und Tanzdielenschwof…“. Hans-Jürgen von Bose wurde am 24. Dezember 1953 in München geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Frankfurter Musikhochschule Kompositionstechnik und Klavier. Als Komponist debütierte von Bose mit einem Streichquartett. Seit 1976 lebte er in München. Bereits 1978 wurde die internationale Kritik auf ihn aufmerksam – mit seiner 1. Symphonie und dem 2. Streichquartett sicherte er sich ein Stipendium in Rom. 1992 wurde ihm eine Professur für Komposition an der Münchner Hochschule für Musik und Theater übertragen. Von Bose ist Träger vieler Preise und Auszeichnungen und war auch Mitglied der Akademie der Künste. War, denn eine lapidare Agenturmeldung fand sich jedoch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am 19. Februar 1992: „Der Komponist Hans-Jürgen von Bose hat am Montag in einem offenen Brief an den Akademie-Präsidenten Walter Jens seinen Austritt aus der Akademie der Künste erklärt. Er protestierte damit ebenfalls gegen die ‚en-bloc-Übernahme’ der Mitglieder der Akademie Ost.“ Derzeit Lebt von Bose in Berlin.Im Februar 1995 sprach DW-Mitarbeiter Volkmar Fischer mit Hans-Jürgen von Bose über sein bisheriges Schaffen.

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