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Nobelpreisträger

Interview mit dem Nobelpreisträger für Chemie 1939 Adolf Butenandt

"In jeder Hinsicht mußten wir neu aufbauen" - Der Chemiker Adolf Butenandt erklärt den Zustand der deutschen Forschung im internationalen Vergleich.

Adolf Butenandt wurde 1903 in Lehe geboren. Nach seiner Habilitierung (1931) führte er in der biochemischen Abteilung des Chemischen Instituts in Göttingen die ersten Untersuchungen über Sexualhormone durch. 1933 wurde er als Ordinarius für Organische Chemie an die TH Danzig berufen. Dort gelang ihm die Reindarstellung des Schwangerschaftshormons Progesteron und die erste Synthese des männlichen Sexualhormons Testosteron. Seine Forschungen auf diesem Gebiet führten später zur Entwicklung der "Pille". 1939 wurde Butenandt zusammen mit Prof. Ruzicka (Zürich) der Nobelpreis für Chemie zuerkannt, den er jedoch zunächst ablehnen mußte und erst 1949 nachträglich in Empfang nehmen konnte. Er starb 1995 in München. In dem Gespräch mit DW-Redakteurin Christine Kaiser spricht Butenandt über den Stand der deutschen Forschung und über Zukunftsperspektiven für junge Forscher in Deutschland.

Audio und Video zum Thema

  • Datum 08.12.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/9V5u
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