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Klassik im Gespräch

Interview mit Carl Orff

"Antike und Christentum sind die Wurzeln" - Carl Orff beschreibt seinen Betrachtungswinkel des Abendlandes.

"Carl Orff war der Verkünder einer christlichen Humanität" - schrieb unter anderem in ihrem Nachruf zum Tode von Carl Orff die Wochenzeitschrift "Die Zeit" im April 1982. Und in der Tat: in dem nun nachfolgenden Interview bestätigt der Komponist seine Verbundenheit mit dem christlichen Gedankengut. Carl Orff wurde am 10. Juli 1895 in München geboren. Ab dem fünften Lebensjahr erhielt er Unterricht in Klavier-, Orgel- und Cellospiel. Bereits als 16-Jähriger komponierte Orff an die 50 Lieder. Nach dem Gymnasium begann er mit dem Musikstudium an der Akademie der Tonkunst in München. Carl Orff betätigte sich auch als Kapellmeister an verschiedenen Bühnen und als Musikpädagoge. Der Durchbruch als Komponist gelang ihm 1937 mit der Uraufführung seines wohl bekanntesten Werkes, der "Carmina Burana", die von den damaligen Machthabern zwar nicht verboten, jedoch sehr kritisch beurteilt wurde. Es folgten nun zahlreiche weitere Kompositionen, darunter Vokalmusik, Bühnenwerke oder auch Instrumentalmusik. Trotz des großen Erfolges als Komponist betätigte sich Orff weiterhin als Pädagoge. Für sein Werk wurde er mehrfach mit Preisen und Auszeichnungen - unter anderem auch mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband - geehrt. Carl Orff starb am 29. März 1982 in München.

In einem Telefoninterview, das Dieter Schütz mit Carl Orff im Juli 1975 führte, beschreibt der Komponist unter anderem die Grundelemente seiner Musik und die Verbindung zwischen Wort, Musik und Tanz in seinen Werken.

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