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Shift

„Internet Eyes“: Überwachung durch die Netzgemeinde

Kein anderes Land hat eine so hohe Dichte an Überwachungskameras wie Großbritannien. Doch wer soll all die Bilder überprüfen? Viele Einzelhändler haben dafür kein Personal. Die Firma „Internet Eyes“ lagert diese Aufgabe ins Internet aus.

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Der Online-Dienst „Internet Eyes“ nämlich setzt auf die wachsamen Augen der Netzgemeinde:Nach einer Registrierung können sich Internetnutzer aus dem EU-Raum gegen eine Monatsgebühr von 2,40 Euro einloggen und bequem von zu Hause aus Bilder von Überwachungskameras in Supermärkten und kleinen Geschäften beobachten. Jeder User kann so zum Detektiv werden. Denn wenn ein Nutzer meint, einen Diebstahl zu beobachten, klickt er auf einen Button und sendet damit den Ladeninhabern eine Warn-SMS. Der Anreiz: Belohnung mit Geld. Kritiker wie die Organisationen „No-CCTV“, „Liberty“ und „Big Brother Watch“ sind alarmiert und sehen darin einen weiteren Schritt für Großbritannien auf dem Weg zum Überwachungsstaat.