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Kultur

Internationales Geld für Afrikas Kulturerbe

Afrika will seine Weltkulturstätten künftig besser schützen und hat dazu am Freitag (5.5.2005) bei Johannesburg einen eigenen Fonds ins Leben gerufen. Zum Auftakt stellte Südafrika 20 Millionen Rand (2,7 Mio) für den Fonds bereit. Das Geld soll auch dazu beitragen, die einmaligen Kultur- und Naturerbestätten des Kontinents künftig besser zu vermarkten. 18 weitere Staaten - darunter China, Indien, die Niederlande und Israel - haben sich

ebenfalls zu finanziellen Zahlungen verpflichtet. In den ersten zwei Jahren soll das Gremium zunächst am Sitz der Entwicklungsbank fürs Südliche Afrika angesiedelt werden.

Die Schaffung des Afrikanischen Welterbe-Fonds war im Juli 2005 in Durban auf der 29. Sitzung des zuständigen Komitees der UN-Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturorganisation UNESCO beschlossen worden. Afrika ist bisher auf der UNESCO-Liste mit 65 der insgesamt 812 Weltkulturstätten unterrepräsentiert. Auf der anderen Seite stellt Afrika 43 Prozent aller Stätten auf der Liste, die gefährdet sind. Vor allem finanzielle Engpässe haben immer wieder dazu geführt, dass die betreffenden Staaten ihre schützenswerten Stätten nicht entsprechend erhalten konnten.