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Pressemappe

Internationaler Kongress mit viel Prominenz

Avram Noam Chomsky zählte zu den prominenten Rednern des Global Media Forum 2013. Vom 17. bis 19. Juni ging es im WorldCCBonn um „Die Zukunft des Wachstums – Wirtschaft, Werte und die Medien“.

MIT linguistic professor and iconoclastic intellectual and political activist Noam Chomsky, 83, delivers a Dean's lecture at the University of Maryland in College Park on January 27, 2012.The lecture which lasted two hours drew some 900 students at the Clarice Smith Performing Arts Center. AFP PHOTO/VIRGINIE MONTET (Photo credit should read Virginie Montet/AFP/Getty Images)

Noam Chomsky, Professor für Linguistik, USA

Es ist die sechste Ausgabe des internationalen Medienkongresses, dessen „Format sich bewährt hat“, wie Bundesaußenminister Guido Westerwelle in einem Grußwort an die Teilnehmer des GMF 2013 herausstreicht. Westerwelle wird in Bonn den zweiten Tag eröffnen und ein aktuelles Thema im Kontext des Konferenzschwerpunkts aufgreifen. Anschließend steht der Minister für eine Diskussion mit den Gästen sowie für Interviews zur Verfügung.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann spricht am 22.03.2013 in Berlin während der Sitzung des Bundestages. Foto: Soeren Stache/dpa (Zu dpa

Bernd Neumann spricht am 22.03.2013 im Bundestag

Den Auftakt zum diesjährigen Global Media Forum macht am Montagvormittag, 17. Juni, ein Festakt aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Deutschen Welle. Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, hält die Festrede „60 Jahre Deutsche Welle – Die Zukunft des Auslandsrundfunks: Werte für eine globalisierte Welt“. Für die ARD spricht der Vorsitzende Lutz Marmor, Intendant des Norddeutschen Rundfunks.

„Geistiger Vater“ der Occupy-Bewegung

Am Nachmittag des ersten Konferenztags referiert der US-amerikanische Globalisierungskritiker Avram Noam Chomsky über „Wege zu einer gerechten Welt – Wie das Volk die Demokratie wiederbelebt“. Der 85-jährige renommierte Sprachwissenschaftler gilt als „geistiger Vater“ der Occupy-Bewegung.
Chomsky, der anschließend mit den Teilnehmern aus aller Welt im Planum diskutieren wird, äußert sich dezidiert zum globalen Kräfteverhältnis zwischen Arm und Reich und zwischen Ökonomie und Ökologie. „Die wachsende Unsicherheit der arbeitenden Bevölkerung ist die Basis wirtschaftlichen Wachstums“, so eine seiner pointierten Thesen. „Arbeiter in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen fragen nicht nach ihren Rechten, sie fordern nicht mehr Lohn und sie protestieren nicht“, so Chomsky.

Werte und Global Governance

Partner der DW für das GMF 2013

Vandana Shiva

Die indische Physikerin, Menschenrechtlerin und Umweltaktivistin Vandana Shiva wird am Mittwoch, 19. Juni, einen Vortrag mit Diskussion halten. Ihr Thema: „Globalisierung und Werte“. Das GMF sei „ein idealer Treffpunkt, das diesjährige Thema sehr aktuell“, erklärte sie im Vorfeld. Vandana Shiva erhielt 1993 den Alternativen Nobelpreis, den Right Livelihood Award. Das Time Magazine zeichnete sie 2003 als „Umweltheldin“ aus und 2010 wurde ihr der Sydney Peace Prize verliehen. 

Wirtschaftspolitik müsse die Stabilität des ökologischen, sozialpolitischen und ökonomischen Systems sicherstellen, fordert Aart De Geus. Der 58-jährige Jurist ist seit August 2012 Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung. Der ehemalige niederländische Minister für Arbeit und Soziales nimmt am 18. Juni an der Podiumsdiskussion „Global Governance: Architektur für eine nachhaltige Weltwirtschaft?“ teil. Es geht um die Frage, wie Global Governance dazu beitragen kann, Ziele einer nachhaltigen Entwicklung umzusetzen – wie soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und demokratische Teilhabe. Mit De Geus diskutieren unter anderem der frühere südafrikanische Umweltminister Valli Moosa und GIZ-Vorstand Dr. Hans-Joachim Preuß.

Energiewende und Nachhaltigkeit

Der ehemalige Bundesumweltminister und Mitglied des DFB-Umweltbeirates, Klaus Toepfer (CDU), gestikuliert am Dienstag (21.06.11) bei einer Pressekonferenz in Berlin zum Thema Fussball hinterlaesst Spuren: Das Umweltkonzept der FIFA Frauen-WM 2011. Auf der Pressekonferenz wurde das Umweltkonzept der Fifa Frauen-WM 2011 vorgestellt. Foto: Steffi Loos/dapd

Deutschland Bundespräsident Kandidat Klaus Töpfer

Professor Klaus Töpfer unterzieht Deutschlands Energiewende einem Stresstest: „Grüne Revolution oder Albtraum?“ lautet die Frage, über die der Gründungsdirektor und derzeitige Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam am Mittwoch, 19. Juni, diskutiert. In diesem Workshop trifft der frühere Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und langjährige Bundesumweltminister unter anderem auf Professor Claudia Kemfert von der Hertie School of Governance in Berlin und die Umweltjournalistin Fiona Harvey vom Guardian in London.

Auch zahlreiche Wirtschaftsvertreter werden in Bonn dabei sein. Unter ihnen beispielsweise Dr. Reiner Hengstmann von PUMA und Martin Brüning von REWE, die auf dem GMF zu den Themen Corporate Social Responsibility (CSR), Fair Trade und Umweltschutz aus Unternehmensperspektive Stellung beziehen. Hengstmann trifft am Mittwoch im Plenum unter anderem auf Jakob von Uexkull, den Gründer des World Future Council. REWE-Sprecher Brüning stellt sich unter anderem den Forderungen des britischen Autors und Aktivisten Tristram Stuart, der sich dem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung verschrieben hat.

Juni 2013


 

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