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Pressemitteilungen

Internationale Energieagentur: Weitere Maßnahmen in der nächsten Woche denkbar

Klaus Jakoby, Direktor für Notfallplanung der Internationalen Energieagentur (Paris), im Interview von DW-TV

Die Internationale Energieagentur (IEA) schließt nach der Freigabe von 60 Millionen Barrel Öl aus den strategischen Reserven weitere Maßnahmen nicht aus. In einem Interview von DW-TV sagte Klaus Jakoby, IEA-Direktor für Notfallplanung: "Der IEA-Verwaltungsrat wird sich Mitte nächster Woche damit beschäftigen, ob darüber hinaus etwas geändert werden muss. Dazu müssen wir die neuesten Daten in der kommenden Woche auswerten."

Am Montag (5. September) seien die Rohölpreise aber schon "in Erwartung der Aktivitäten der IEA-Mitgliedsländer auf den Stand vor dem Katrina-Ereignis zurückgefallen", so Jakoby im deutschen Auslandsfernsehen.

Mit einer Einschätzung der weiteren Ölpreisentwicklung hielt sich der Energieexperte aber zurück: "Wenn ich das genau wüsste, würde ich von diesem Wissen auf den Bahamas leben." Es handele sich momentan um eine "etwas kleinere Krise, die aber deshalb nicht ungefährlich ist, weil ganz bestimmte Produkte fehlen, nämlich Treibstoffe", fügte Jakoby hinzu.

6. September 2005
200/05

  • Datum 06.09.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/78lQ
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