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Kultur

"Interkulturelle Woche" zu Migration

"Gemeinsamkeiten finden - Unterschiede feiern" - unter diesem Motto hat in Deutschland die Interkulturelle Woche 2014 stattgefunden. In mehr als 500 Städten gab es Veranstaltungen zum Thema Migration.

Initiatoren waren die Evangelische Kirche in Deutschland, die Katholische Deutsche Bischofskonferenz sowie die Griechisch-orthodoxe Metropolie. Mit der Interkulturellen Woche wollten die Kirchen Gelegenheiten bieten, "zu entdecken, was Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft verbindet und dabei zugleich die Unterschiede nicht nur als trennend, sondern auch als Bereicherung zu feiern." Rund 20 Prozent der Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund.

Plakat Interkulturelle Woche 2014

Das Plakat zur Interkulturellen Woche 2014

Gemeinsam mit Gewerkschaften, Sozialverbänden, Kommunen und Migrantenvereinen organisierten die Kirchen deutschlandweit Begegnungsfeste, Lesungen, Friedensgebete, Vorträge, Filmabende und Sportturniere.

Engagierter Einsatz für Flüchtlinge gefordert

In seiner Predigt beim ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in Stuttgart forderte der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, ein engagierteres Eintreten für Flüchtlinge in Deutschland. Für Menschen, die ihre Heimat verloren hätten, müsse ohne Rücksicht auf die finanzielle Situation gesorgt werden.

Die Interkulturelle Woche wird seit 1975 veranstaltet - anfangs noch unter dem Namen "Tag des ausländischen Mitbürgers".

kk/nf (epd, dpa)