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Presse

Intendant wiedergewählt

Bonn/Berlin – Der Rundfunkrat der Deutschen Welle hat in seiner Sitzung am 23. November 2006 in Berlin den Intendanten des deutschen Auslandsrundfunks, Erik Bettermann (62), für weitere sechs Jahre wiedergewählt.

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Einstimmig gut gelaunt: Valentin Schmidt, Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Erik Bettermann

Gast der Gremiensitzung in der NRW-Landesvertretung in Berlin war Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. „Das einstimmige Votum bei einer Enthaltung“, so Schmidt, „ist Anerkennung für die hervorragende Arbeit, die er seit 2001 an der Spitze des Senders geleistet hat, und sie ist ein Zeichen für das große Vertrauen, das er im gesamten Rundfunkrat genießt.“ Bettermann habe in seiner bisherigen ersten Amtszeit „Meilensteine für eine verbesserte mediale Präsenz Deutschlands in der Welt gesetzt“, so Schmidt. Die laufende Amtsperiode des Intendanten endet am 30. September 2007.

Der Gremienvorsitzende nannte unter anderem die Novelle des Deutsche Welle-Gesetzes, das seit 1. Januar 2005 in Kraft ist, die deutliche Intensivierung der Kooperation mit den ARD-Landesrundfunkanstalten und dem ZDF und die Einrichtung des Arabischen Programmfensters bei DW-TV. Auch die bisherigen Reformen im Hörfunk und den Ausbau des Internetangebots DW-WORLD.DE, das sich „weltweit fest etabliert“ habe, hob Schmidt hervor. Schließlich habe Bettermann mit der Zusammenführung und Weiterentwicklung der Aus- und Fortbildungsaktivitäten in der DW-AKADEMIE diese Kompetenz des Senders weiter gestärkt – und dies alles trotz der über Jahre rückläufigen Etatmittel.

„Beharrlichkeit und Weitblick“

Staatsminister Bernd Neumann gratulierte Bettermann und erklärte, die DW sei „wichtigster medialer Kulturvermittler“ und brauche „Beharrlichkeit, medienpolitischen Weitblick und modernes Management“. Bettermann stehe dafür, so der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Nach seiner Wiederwahl stellte Erik Bettermann Schwerpunkte seiner Arbeit für die zweite Amtszeit vor. Zum einen wolle er die engere Kooperation mit den Landesrundfunkanstalten der ARD und dem ZDF – insbesondere zur Stärkung des deutschen Auslandsfernsehens –, vorantreiben. Voraussetzung für den Start des neuen Programms von DW-TV, der für 2007 vorgesehen ist, sei eine nachhaltige Finanzierung durch den Bund. Gleiches gelte für die ebenfalls 2007 geplante Ausweitung des Arabischen Programms von DW-TV. Die internen Möglichkeiten, Haushaltsmittel zu erwirtschaften, seien „vollständig ausgereizt“, so der Intendant.

Zweitens kündigte Bettermann die Fortsetzung der Reformen bei DW-RADIO an. Hier gehe es insbesondere darum, die Programme noch besser aufzustellen für die Anforderungen der digitalen Medienwelt. Drittens werde die Präsenz im Internet gestärkt und beispielsweise Farsi zu einer Schwerpunktsprache bei DW-WORLD.DE. Schließlich beabsichtige er, die Aus- und Fortbildungsaktivitäten der DW-AKADEMIE noch deutlicher zu akzentuieren. Denkbar sei die Akademisierung dieser überaus erfolgreichen Einrichtung.

  • Datum 11.12.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/9Vei
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