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Wirtschaft

Intel streicht jeden zehnten Arbeitsplatz

Der weltgrößte Chiphersteller will Milliardenbeträge durch Stellenstreichungen einsparen, um besser im Kampf gegen seinen Erzrivalen AMD bestehen zu können.

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Mitarbeiter der Zentrale in Santa Clara in Kalifornien

Es ist der größte Stellenabbau bei Intel seit 21 Jahren. Experten hatten jedoch die Streichung von bis zu 15.000 Stellen erwartet. "Diese Maßnahmen sind zwar hart, aber unentbehrlich, damit Intel ein agileres und effizienteres Unternehmen werden kann, nicht nur für dieses Jahr oder das kommende, sondern auf Jahre hinaus", teilte Intel-Chef Paul Otellini mit. In diesem Jahr sollten eine Milliarde, im kommenden zwei Milliarden und in 2008 drei Milliarden Dollar eingespart werden. Die Abfindungskosten belaufen sich demnach auf etwa 200 Millionen Dollar.

Die Gesamtzahl von 10.500 Arbeitsplätzen umfasst den Angaben zufolge 1000 Manager, die bereits im Juli entlassen wurden, sowie die Arbeitskräfte von zwei Sparten, die in den vergangenen Monaten verkauft wurden. Von den weiteren Kürzungen seien vor allem das Management und das Marketing betroffen.

Der Konzern hatte im zweiten Quartal 2006 einen Gewinneinbruch von 57 Prozent hinnehmen müssen. Der Umsatz sank um 13 Prozent. Analysten hatten drastische Maßnahmen gefordert, um den Gewinnrückgang und den Verlust von Marktanteilen an AMD zu stoppen.

Der Chiphersteller beschäftigt derzeit weltweit 99.000 Menschen. (kas)

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