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Insel

Am besten charakterisiert wird eine Insel durch die Frage "Was würden Sie auf eine Insel mitnehmen?" Jedem ist klar, dass dieser Ort kein Ort wie jeder ist. Viele sind reif für die Insel, wenn der Alltag zu grau wird.

Wenn man dort ist, kommt man so schnell nicht wieder weg, wenn überhaupt. Und dann muss viel improvisiert werden wie die Geschichte von Robinson Crusoe anschaulich erzählt. Wer unfreiwillig auf einer Insel strandet, trifft hoffentlich auf hilfsbereite Insulaner. Vielerorts wird auch von der Insel der Glückseligen gesprochen, womit im übertragenen Sinne Bereiche der Gesellschaft mit besonders angenehmen Lebensbedingungen und einem hohen Maß an naivem Glücksgefühl ironisch, wenn nicht sogar vorwurfsvoll, bezeichnet werden. Damit verknüpfen sich positive Zuschreibungen wie Trauminsel oder Märcheninsel, die auch umgekehrt funktionieren als Inselmärchen oder Inseltraum. Die Insel hat aber auch als Verbannungsort oder Gefängnis in der Geschichte und Literatur immer eine Rolle gespielt. Insel steht für Rückzug und Refugium. Die rettende Insel erreichen, die Rettungsinsel ist immer an Bord oder die vielzitierten Ferien im Inselparadies. Vom Inselhopping bis zum Inseldasein - mit dem Wort Insel entsteht eine ganze Welt für sich. Wie viele Inseln es weltweit gibt, kann nicht seriös geschätzt werden. Ständig entstehen neue Inseln, andere verschwinden wieder. Soviel ist bekannt: 65 Prozent aller Inseln im Meer sollen in den Tropen liegen. Kommen dann noch die Inseln in Seen und Flüssen dazu können es Millionen sein. Allein die Zahl der auf Meeresinseln lebenden Menschen wird mit mehr als 500 Millionen angegeben.

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