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Reise

Insel Hiddensee soll nicht untergehen

Obgleich keine gesetzliche Verpflichtung besteht, soll der unbewohnte Südteil der Ostseeinsel Hiddensee nun doch umfassend vor Wasserdurchbruch und Überflutung geschützt werden. Dünenpflege und Sandaufspülungen werden wie bisher fortgesetzt, wie der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern nach Prüfung entsprechender Gutachten bekannt gab. Die in Erwägung gezogene "ungehinderte Zulassung der so genannten küstendynamischen Prozesse" aus Kostengründen hatte vielfältige Bedenken und Proteste ausgelöst. Die jetzige Entscheidung bleibt in Umwelt- und Naturschutzverbänden allerdings umstritten. Die ursprünglich beabsichtigte Einstellung der Küstenschutzmaßnahmen wurde begrüßt, weil so der Natur völlig freier Lauf hätte gewährt werden können. Andererseits hätte sich der Wasseraustausch bei einem Inseldurchbruch zwischen offener Ostsee und den von Hiddensee abgeschirmten Boddengewässern verstärkt und den dortigen Lebensraum für die reichhaltige Fauna und Flora verbessert.