Innovation Lab Day auf dem GMF: Austausch zur Digitalisierung | Pressemitteilungen | DW | 29.05.2018
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Pressemitteilungen

Innovation Lab Day auf dem GMF: Austausch zur Digitalisierung

Beim Global Media Forum vom 11. bis 13. Juni werden rund 2.000 Gäste aus 100 Ländern über aktuelle Entwicklungen in Medien und Politik diskutieren. Der dritte Konferenztag ist erneut „Media Innovation Lab Day“ (MILD) . 

Das World Conference Center Bonn (WCCB) steht an diesem Tag im Zeichen des Erfahrungsaustauschs zum Thema Digitalisierung. Ob Internet Governance, Big Data oder neue technische Herausforderungen für den Journalismus – der MILD verspricht Einblicke in zahlreiche innovative Projekte, präsentiert in einer Vielzahl von zumeist interaktiven Formaten.

Die DW und mehr als 60 Partnerorganisationen bieten MindTalks, Präsentationen und Workshops, Interessierte können neue Tools testen und haben dabei reichlich Gelegenheit zum Networking – beispielsweise mit jungen Unternehmen, die sich in einem Start-up-Wettbewerb vorstellen.

Der „Media Innovation Lab Day“ am Mittwoch, 13. Juni, bietet den Rahmen, um die Diskussionen, die an den beiden ersten Tagen des Forums angestoßen wurden, zu vertiefen. Fokusthema der 11. Ausgabe der internationalen Medienkonferenz der DW sind „Global Inequalities“. 

Storytelling, Künstliche Intellegenz und Drohnen

Zum Auftakt des MILD spricht Anne Boysen, Gründerin der Plattform After the Millennials, über „Digital Disruptors“. Im weiteren Verlauf des Tages stehen unter anderem die Themen Digitales Storytelling, Künstliche Intelligenz, Augmented Newsroom und Chatbots auf der Agenda – sowie die Frage, welche Rolle Drohnen für den Journalismus spielen. 

Nanjira Sambuli (DW/S. Leidel)

Nanjira Sambuli

Aktivistin Nanjira Sambuli aus Kenia, die sich für Gleichstellung im Netz einsetzt, und Emilar Gandhi, Public Policy Manager bei Facebook Afrika, zeigen Wege auf, wie die digitalen Ungleichheiten überwunden werden können und wie der Zugang zum Internet verbessert werden kann. 

Partner der DW auf dem diesjährigen GMF ist auch das Tahrir Institute for Middle East Policy (TIMEP). Der Thinktank bietet eine Expertenrunde an, in der es um Pressefreiheit als Grundvoraussetzung für eine starke Zivilgesellschaft geht. Im arabischen Raum, insbesondere in Ägypten, wird der freie Zugang zu digitalen Quellen in wachsendem Maße eingeschränkt. Regierungskritische Journalisten werden verfolgt und inhaftiert, Medienhäuser wegen unliebsamer Recherchen geschlossen.

Der Belgier Bart Vetsuypens, Direktor des Netzwerks Comundos.org, erläutert, wie digitales Storytelling für didaktische Zwecke eingesetzt werden kann. Seine Analysen und Ideen nehmen den Alltag junger Menschen in den Blick. Train-the-Trainer-Workshops vermitteln alle erforderlichen Kenntnisse rund um digitales Storytellings – bis hin zur Verbreitung – sowie den strategischen wie kritischen Umgang mit neuen Medien-Trägern.

The place made for minds

Auf dem Global Media Forum kommen Experten aus Medien, Politik, Kultur und Gesellschaft nach Bonn, um miteinander zu diskutieren, Innovationen kennenzulernen und Antworten auf Fragen unserer Zeit zu finden. Das GMF hat sich als „The place made for minds“ etabliert, als größte internationale Medienkonferenz in Deutschland. 

Mitveranstalter des Global Media Forum 2018 ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz vom Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Landesregierung NRW und der Stadt Bonn. Premium-Partner ist die BMW Group. 

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