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Lehrerporträts

Inna aus der Ukraine

Inna mag die klare Struktur des Deutschen, aber auch Nürnberg und seine Lebkuchen sowie die Weihnachtszeit. Aber nicht nur dann geht ihr eine Frage durch den Kopf, die auch in ihrem deutschen Lieblingsbuch gestellt wird.

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Inna aus der Ukraine

Name: Inna

Land: Ukraine

Geburtsjahr: 1970

Beruf: Deutschlehrerin am Charkower Gymnasium für Fremdsprachen

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Die klare Struktur.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich das, was ich selbst über die deutsche Kultur und die deutschen Traditionen erfahren habe, auch an meine Schüler weitergeben möchte.

Das ist typisch deutsch für mich:
Dass fast alle gern Kaffee trinken – und man für alles einen Termin machen muss. Wer zum Arzt muss, braucht einen Termin. In der Ukraine ist das anders. Da geht man einfach hin und kommt meist ohne große Wartezeit dran.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Bayern und die Stadt Nürnberg. Nie vergessen werde ich meine Studentenzeit dort, den Weihnachtsmarkt und die vielen Freundschaften, die ich damals geknüpft habe und die bis heute fortdauern.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Nürnberger Lebkuchen. Ich mag die Advents- und Weihnachtszeit in Deutschland. So etwas gibt es in dieser Form nicht bei uns.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe. Auch ich denke darüber nach, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht.

Mein deutsches Lieblingswort:
Faszinierend. Es gibt in der Welt so viele Geheimnisse. Die Welt ist faszinierend.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Die Bücher von Erich Kästner. Sie stecken voller Abenteuer und sprechen Schüler an.

Das ist für mich schwer an der deutschen Sprache:
Die Rektionen von Verben, die man lernen muss, weil sie oft unlogisch sind. Warum heißt es beispielsweise: „Ich habe Interesse an etwas“, aber „ich interessiere mich für etwas“?

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
Dass zwei ehemalige Schüler unseres Gymnasiums Stipendien des DAAD gewonnen haben, wobei es insgesamt nur vier Plätze für die Ukraine gab.

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