1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

Ingolstadt steigt auf

Am vorletzten Spieltag macht der FC Ingolstadt den Aufstieg in die Bundesliga perfekt. Nach einem Sieg gegen RB Leipzig ist das Team nicht mehr von der Tabellenspitze der 2. Liga zu verdrängen.

Für den FC Ingolstadt wird ein Traum war. Der Zweitligist machte den Sprung in die Erstklassigkeit durch ein 2:1 (1:1) gegen RB Leipzig perfekt und sicherte sich gleichzeitig die Meisterschaft der 2. Liga. Nach dem Schlusspfiff im Stadion der Ingolstädter brachen alle Dämme. Die Fans stürmten den Innenraum und feierten ihre Aufstiegshelden um Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl. "Eine pure Explosion der Gefühle", beurteilte der verletzte Kapitän Marvin Matip die Szenen auf dem Spielfeld.

Bevor der größte Erfolg der Vereins-Geschichte feststand, wurde der Tabellenführer erst einmal kalt erwischt. Dominik Kaiser (4. Minute) nutzte eine defensive Unachtsamkeit zur Führung für RB. Ingolstadt brauchte eine Weile, um den Rückstand zu verarbeiten, schaffte aber durch einen von Mathew Leckie (45.+1) verwandelten Foulelfmeter den wertvollen Ausgleich. Stefan Lex (76.) machte den Sieg perfekt.

Die Fans zelebrieren den Aufstieg in die Bundesliga. (Foto: dpa)

Die Fans zelebrieren den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, den Aufstieg in die Bundesliga

"Das war eine großartige Saison, das können wir derzeit noch gar nicht realisieren", schwärmte Ingolstadts Sportdirektor Thomas Linke, während die Spieler des Aufsteigers ihre Medaillen für die Zweitliga-Meisterschaft von DFL-Chef Christian Seifert empfingen und der biergeduschte Trainer Ralph Hasenhüttl erste Interviews gab: "Das ist der Lohn für die Mannschaft, die den Aufstieg mit Leidenschaft, Laufbereitschaft und exzellenter Einstellung geschafft hat."

Aalen steigt wohl ab

Die anderen Vereine müssen dagegen noch eine Woche warten. So verpasste Zweitligist Darmstadt 98 seine große Aufstiegssause, da die Lilien bei der abstiegsbedrohten SpVgg Greuther Fürth mit 0:1 (0:0) verloren. Auch Konkurrent 1. FC Kaiserslautern hat noch Chancen. Der FCK trennte sich von Erzgebirge Aue torlos und steht momentan auf dem vierten Platz. Den Relegationsplatz belegt Karlsruhe, das am 33. Spieltag 2:0 gegen Eintracht Braunschweig gewinne konnte.

Der VfR Aalen ist nach drei Jahren sportlich aus der 2. Liga abgestiegen und hat nur bei einem Sieg am Grünen Tisch noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt. Im Derby unterlag das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck dem 1. FC Heidenheim 2:4 und kann am letzten Spieltag nicht mehr auf den Relegationsplatz vorrücken. Allerdings könnte der Abstieg zumindest noch aufgeschoben werden. Derzeit läuft der Einspruch des Clubs gegen den Abzug von zwei Punkten wegen Lizenzverstößen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL).

tk/ww (sid, dpa)