InfoMigrants: Zum Weltflüchtlingstag in fünf Sprachen und mit neuer Videoreihe | Pressemitteilungen | DW | 11.06.2018
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Pressemitteilungen

InfoMigrants: Zum Weltflüchtlingstag in fünf Sprachen und mit neuer Videoreihe

Die Plattform InfoMigrants startet zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni eine neue Videoreihe. Das Angebot bietet nun auch Inhalte auf Dari und Paschtu für Afghanistan neben Englisch, Arabisch und Französisch.

Das Angebot richtet sich an Flüchtlinge und Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre Heimat zu verlassen. Mehr als eine halbe Million Interessierte folgen dem Portal auf Facebook. In den Sprachen Dari und Paschtu erreicht das Onlineportal vor allem Nutzer in Afghanistan. Das Land zählt sowohl in Deutschland als auch EU-weit zu den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden. 

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni legt InfoMigrants eine weitere Videoreihe auf, die Flüchtlinge und Migranten in Deutschland porträtiert. Bei #Worthit? geht es um die zentrale Frage, ob es sich gelohnt hat, das eigene Land zu verlassen. Haben sich die Erwartungen an die neue Heimat erfüllt? Protagonisten aus Afghanistan, Pakistan, Syrien und Kongo sprechen über gemischte Gefühle und Einstellungen zur neuen Heimat. 

InfoMigrants ist eine Kooperation dreier europäischer Partner: France Médias Monde, Deutsche Welle und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Das von der EU-Kommission finanzierte Projekt ging im März 2017 an den Start. 

Ziel von InfoMigrants ist es, Flüchtlingen und Migranten aktuelle und für sie relevante Nachrichten zu bieten, sie aufzuklären über die Herausforderungen einer Flucht und über Bedingungen in den Ankunftsstaaten zu informieren. Neben praktischen Erklärstücken bietet InfoMigrants Flüchtlingen eine Plattform, auf der sie über eigene Erfahrungen sprechen können. 

Zu den erfolgreichen Video-Formaten, die über Social Media verbreitet werden, zählt „Fact check“, das Gerüchte rund um das Thema Asyl aufgreift und geraderückt. Ebenso die  Reihe #Messagebackhome – hier kommen Flüchtlinge in Deutschland zu Wort und richten eine Botschaft an Freunde und Familie in der Heimat. Die Syrerin Halah Alhayik beispielsweise sagt: „Wir werden zurückkommen.  Und wir werden Syrien wieder aufbauen.“

Flüchtlingen eine Stimme geben

Trotz sinkender Flüchtlingszahlen bleibe es für die Deutsche Welle ein großes Anliegen, Informationsangebote für Flüchtlinge bereitzustellen, sagte Intendant Peter Limbourg. Dies gelte insbesondere im Hinblick auf das Erstarken von populistischen, fremdenfeindlichen Bewegungen in verschiedenen europäischen Ländern. 

Beim Festakt anlässlich des 65-jährigen Bestehens der DW am 5. Juni in Berlin begrüßte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Projekt InfoMigrants. Die Zusammenarbeit mit dem französischen Auslandssender sei „ein guter Beitrag zur deutsch-französischen Kooperation insgesamt, über die wir in diesen Tagen viel sprechen“, sagte Merkel.

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