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In eigener Sache

"InfoMigrants": Internationale Medienkooperation für Flüchtlinge und Migranten

Das Projekt will Personen, die nach Europa flüchten wollen, die Gefahren der Reise verdeutlichen und realistische Erwartungen an die europäischen Asylverfahren vermitteln - in drei Sprachen.

Aktuelle Nachrichten, Erfahrungsberichte von Geflüchteten und Informationen für freiwillige Rückkehrer oder zu internationalen Vereinbarungen wie dem EU-Türkei-Abkommen: Der Blog "InfoMigrants" bietet auf Englisch, Französisch und Arabisch umfassende Informationen für Flüchtlinge und Migranten. Das Online-Projekt der Deutschen Welle, France Médias Monde und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA richtet sich an Menschen aus und in Subsahara-Afrika, dem Nahen Osten sowie Afghanistan und Pakistan.

Drei Redaktionen, ein Team

In einer gemeinsamen Erklärung schreibt DW-Intendant Peter Limbourg mit den Vorsitzenden von France Médias Monde, Marie-Christine Saragosse, und ANSA, Giuseppe Cerbone: "Als wenige Monate nach der Idee zum Projekt 'InfoMigrants' Zehntausende auf Mittelmeerinseln strandeten oder sich auf der Balkanroute vorankämpften, gab uns die Eskalation der menschlichen Tragödie bedauerlicherweise nachträglich Recht. Wir entschieden, unsere Expertise zu bündeln und mit unserem öffentlich-rechtlichen Auftrag zu verknüpfen, um für die Menschen ein aktuelles und vertrauenswürdiges Informationsangebot zu entwickeln. Diese Kooperation führender europäischer Medienhäuser ist bislang einzigartig, und die Europäische Kommission unterstützte sie von Anfang an."

Falsche Geschichten entlarven

Mit diesem Online-Projekt sollen unabhängige Informationen geboten und falsche Geschichten der Schlepper und Menschenhändler entlarvt werden, sagt DW-Programmdirektorin Gerda Meuer. Migranten sind aufgerufen, ihre Erfahrungsberichte einzuschicken, zum Beispiel als Videos und mit Fotos.

Das Projekt ergänzt die bestehenden Angebote der Deutschen Welle für Neuankömmlinge, darunter das Dossier "Erste Schritte in Deutschland", Deutschlern-Angebote und ein vom Auswärtigen Amt finanziertes Projekt für Flüchtlinge aus Afghanistan und Pakistan.

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