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Wirtschaft

Infineon muss 57 Millionen Strafe zahlen

Wegen illegaler Preisabsprachen hat die EU-Kommission Bußgelder in Höhe von insgesamt 331 Millionen Euro gegen zehn Chiphersteller verhängt. Einzige europäische Firma des Kartells ist das deutsche Unternehmen Infineon, das knapp 57 Millionen Euro zahlen muss. Die Chipproduzenten räumten ein, von 1998 bis 2002 geheime Informationen ausgetauscht und Preise abgestimmt zu haben. Dies sei "die schlimmste Verletzung der Marktregeln" und habe die Endpreise für Computer in die Höhe getrieben, sagte Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Mittwoch in Brüssel. Das Verfahren kam ins Rollen, weil eines der beteiligten Unternehmen bei der Kommission auspackte. Die Firma Micron muss deswegen kein Bußgeld zahlen.