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Wirtschaft

Industrie verbucht Auftragsflut

Die deutsche Industrie hat zum Jahresende 2014 das größte Auftragsplus seit Juli eingefahren. Vor allem aus der Euro-Zone und dem nichteuropäischen Ausland kamen die Bestellungen.

Die Aufträge stiegen im Dezember überraschend deutlich um 4,2 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Plus von 1,5 Prozent gerechnet. Im November waren die Bestellungen noch um 2,4 Prozent gesunken.

Nach einem schwachen Sommer hätten sich die Bestellungen zum Jahresende wieder positiv entwickelt, erklärte das Ministerium. "Durch die kräftige Nachfrage aus dem In- und Ausland erreichte das Volumen der Neuaufträge im Dezember den höchsten Wert seit April 2008." Die jüngsten Konjunktur-Indikatoren signalisierten deutlich, "dass die Schwächephase des letzten Jahres überwunden wurde und die Konjunktur zunehmend an Dynamik gewinnt".

Die Bestellungen aus dem Ausland stiegen im Dezember um 4,8 Prozent. Die Inlandsaufträge kletterten um 3,4 Prozent, nachdem sie im November noch um 4,5 Prozent eingebrochen waren. Die Nachfrage nach Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen zog um 5,7 Prozent an, die nach Vorleistungen wie Chemikalien um 2,8 Prozent. Die Bestellungen von Konsumgütern hingegen sanken leicht um 0,6 Prozent.

ul/iw (rtr)

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