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Reise

Indische Küche in Berlin macht Appetit

Vom Imbiss bis zum Spitzenmenü - internationale Küche ist in der deutschen Hauptstadt überall zu finden. DW-Mitarbeiterin Eesha Kheny kennt sich aus mit indischen Genüssen und stellt vier besondere Restaurants vor.

So vielfältig das Land, so vielfältig ist seine Küche. Das gilt für Indien erst recht, denn das Land vom Himalaya bis zur Südspitze hat eine riesige Bandbreite regionaler Geschmacksrichtungen. Weil vegetarische Gerichte auch reichlich vorkommen, ist die variantenreiche indische Restaurantszene in Berlin bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt.

Calcutta: Berliner Institution

Seit seiner Eröffnung 1964 hat sich das Calcutta einen Namen gemacht. Das älteste indische Restaurant Berlins liegt in einer ruhigen Ecke in Charlottenburg. Hier wird serviert, was Tanduri-Fans schmeckt. Gerichte wie Palak Paneer (Spinat mit hausgemachtem Rahmkäse), Lamm Rogan Josh (eine Spezialität aus Kashmir) und Butter Chicken  (gegrilltes Hähnchenbrustfilet in Tomaten- Sahnesauce) sind besonders gefragt. Auch für seine neun verschiedenen Arten von Naan, traditionell indisches Brot, ist das Calcutta bekannt. Die Auswahl reicht vom einfachen Weizen-Naan bis hin zum aufwendigeren Keema, einem mit Lammhackfleisch gefüllten Vollkorn-Naan. Das Essen ist authentisch und lecker.

Chutnify:  Hotspot 

Das Restaurant mit Filialen in den Berliner Szenebezirken Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Neukölln ist noch ein Geheimtipp. Vor allem internationale Gäste gehen hier ein und aus. Auf der Speisekarte stehen südindische Streetfoodvariationen und kreative Shakes, die stilvoll angerichtet werden. Das Restaurant zeichnet sich durch Frische und Modernität aus. Das besondere Flair ist seiner Besitzerin Aparna Auror zu verdanken. Sie arbeitet seit 20 Jahren im Fashionbereich und hat sich von ihrer indischen Herkunft und ihren Reisen um die Welt inspirieren lassen. Ihre Liebe zu Farben und Mustern macht sich am hippen Innendesign bemerkbar. Ihr Ziel: Vorurteile über die indische Kultur abschaffen. Ein Statement setzen. "Indien ist nicht immer nur Armut und Yoga. Es gibt so viel mehr, was wir den Menschen zeigen wollen.“, sagt sie. Die Spezialität des Hauses ist Dosa. Der dünne, herzhafte Pfannkuchen aus fermentiertem Reis kommt auf Wunsch mit verschiedenen Füllungen und wird mit Chutneys serviert - vegetarisch oder mit Fleisch.

Amrit: Klassiker

Wer noch neu in der Stadt ist und wen der Heißhunger auf Indisch packt, der landet wahrscheinlich im Amrit. Filialen gibt es in Schöneberg, Kreuzberg und Mitte. Groß und aufwendig aufgezogen bietet das Amrit seinen Gästen ein traditionelles Ambiente. Brunnen, Schirme, Marmorstatuen und andere indische Elemente gehören zur Dekoration. Das umfangreiche Menü stützt sich hauptsächlich auf die nordindische Küche, es gibt nur wenige Gerichte aus Südindien. Indien-Fans werden mit einer Cocktail Happy Hour und täglich wechselnden Angeboten gelockt. Seit der Eröffnung des ersten Restaurants 1996 haben es die beiden Brüder Bit und Bunty Bans an die Spitze der indischen Restaurants in der deutschen Hauptstadt gesetzt. Das Essen ist gut und schmackhaft und die Atmosphäre typisch indisch.

India Club: Newcomer

Das im April 2017 eröffnete Restaurant in einer Seitenstraße des Boulevards Unter den Linden lädt zu nordindischen Gerichten ein, die unter der Regie des Starkochs Manish Bahukhani aus Neu Delhi zubereitet werden. Die Karte ist in Vergleich zu anderen Restaurants klein und der Geschmack der Speisen exquisit. Als Location für Firmenevents und Geschäftsessen hat sich der India Club bereits etabliert. Warme Farbtöne verleihen dem Raum eine edle Note. Der Holzboden aus Mahagoni, Kronleuchter, bequeme Sitzmöglichkeiten aus Leder und Kissen mit Floralprint unterstreichen diesen Eindruck. Dazu nobles Geschirr und Besteck und perfektes Personal in schicken Uniformen. Das hat natürlich seinen Preis.

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