In der Mongolei wird das Weideland knapp | Wissen & Umwelt | DW | 29.05.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Wissen & Umwelt

In der Mongolei wird das Weideland knapp

Hirten in der Mongolei bekommen derzeit vor allem einen Ratschlag: "Laßt das Gras wachsen!" Das ist auch nötig, denn das hungrige Vieh hat die Weiden des Landes fast kahl gefressen.

Video ansehen 06:56
Jetzt live
06:56 Min.

Weidemanagement in der Mongolei

Projektziel: Die Biodiversity Finance Initiative (BIOFIN) ist eine globale Partnerschaft, die in 30 Ländern einschließlich der Mongolei verfügbar ist. BIOFIN will Länder unterstützen, Gesetze besser zu kommunizieren und umzusetzen, die den Ländern helfen, nationale Artenschutzziele zu erreichen, und entsprechende Programme in Gang zu bringen

Projektförderung: 530.000 US Dollar für 3 Jahre (2015-2018)

Projektpartner (lokal und bei der UNO): BIOFIN wird vom Länderbüro des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen verwaltet

Partner: Ministerium für Umwelt und Tourismus, Finanzministerium, sowie private und öffentliche Interessengruppen in der Mongolei

Seit Jahrhunderten gehören seine Weideflächen zu den wertvollsten Schätzen der Mongolei. Die weiten Landschaften haben seit jeher Hirten und ihren Familien ein Einkommen sichert. Doch die Zahl der grasfressenden Tiere übersteigt inzwischen die Kapazitäten der nutzbaren Flächen.  Rund 70 Prozent der Weiden sind inzwischen in einem desolaten Zustand, sie sind weitgehend leergefressen. Infolgedessen sterben bestimmte Pflanzenarten aus und auch die Tiere leiden, weil sie nicht mehr genug Nahrung finden. Das wiederum führt dazu, dass die Hirten nicht mehr genug verdienen. Nun soll ein neues Weidesystem eine nachhaltige Nutzung belohnen und dafür sorgen, dass die  Pflanzen eine Chance bekommen, sich zu regenerieren.

Ein Film von Dan Hirschfeld

Audio und Video zum Thema