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Deutschlehrer-Info

In der Fremde glücklich

Eine aktuelle Studie beschäftigt sich mit dem Glücksgefühl der Menschen in Deutschland und legt dabei einen Schwerpunkt auf Migranten. Das Ergebnis: Auch Sprachkenntnisse scheinen Einfluss auf die Zufriedenheit zu haben.

Wie glücklich sind Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland? Das fragten Forscher im Auftrag der Deutschen Post und kamen zu einem überraschend positiven Ergebnis: Menschen mit Migrationshintergrund sind zufrieden mit ihrem Leben in Deutschland. Sie sind nicht unglücklicher als der Durschnitt der deutschen Bevölkerung. Besonders zufrieden sind nach der Untersuchung aber jene, die die deutsche Sprache gut beherrschen. Sie sind in der Regel sogar überdurchschnittlich glücklich. 49 Prozent der befragten Migranten schätzt zudem die eigene wirtschaftliche Situation gut bis sehr gut ein. Bei den Deutschen sind es nur 45 Prozent.

Professor Jan Delhey von der Universität Bremen sagt, in Deutschland konzentriere man sich sehr auf die Probleme, die hier lebende Migranten haben, zum Beispiel Diskriminierung, und übersehe, dass es vielen gut gehe. Dennoch kann Diskriminierung aber ein Faktor sein, der die Lebenszufriedenheit senkt, wie die aktuelle Studie belegt. Etwas mehr als die Hälfte aller befragten Migranten gab an, dass sie sich schon aufgrund ihrer Herkunft ungerecht behandelt gefühlt hätten. Mit diesem Problem haben laut der Studie insbesondere Menschen aus der Türkei zu kämpfen.

Die von der Deutschen Post AG in Auftrag gegebene Studie „Glücksatlas 2013“ fragt nach der Lebenszufriedenheit der Menschen in Deutschland. Die Studie erschien im November 2013 bereits das dritte Jahr in Folge. In diesem Jahr ging es den Forschen besonders um Migranten in Deutschland.

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