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Wirtschaft

Immer weniger Werftarbeiter in Deutschland

Nach vier Boom-Jahren hat die Wirtschaftskrise den deutschen Seeschiffbau in den vergangenen zwölf Monaten schwer getroffen. Laut einer am Dienstag vorgestellten Befragung der Betriebsräte auf deutschen Werften erreichte die Beschäftigung einen historischen Tiefstand, neue Aufträge gab es kaum. Dies teilten das Institut Arbeit und Wirtschaft in Bremen und die Industriegewerkschaft Metall mit. Zu befürchten sei, dass industrielle Kapazitäten, Arbeitsplätze und Know-how unwiderruflich verloren gingen. Angesichts von Auftragseinbrüchen und Stornierungen insbesondere im Container- und Kreuzschifffahrtsbau meldeten in den vergangenen zwölf Monaten allein sechs der 37 deutschen Seeschiffwerften Insolvenz an. Die Zahl der Arbeitsplätze auf den Werften ging der Studie zufolge um 15 Prozent auf 17.500 zurück.