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Aktuell Asien

Immer noch Vermisste nach Erdrutsch

Im Südwesten Chinas sind die Rettungskräfte immer noch im Einsatz. Mehr als 1000 Helfer sind mit Schaufeln und Baggern auf der Suche nach Überlebenden. Die Zahl der Toten stieg auf mindestens 46 an.

Unter den Todesopfern des Unglücks, das sich in einem abgelegenen Dorf in der Provinz Yunnan ereignete, sollen auch 19 Kinder sein, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Erdmassen waren am Freitagmorgen von einem Berghang nahe des Dorfes Gaopo ins Tal gerutscht und hatten 16 Häuser unter sich begraben.

Helfer suchen mit einem Bagger nach weiteren Vermissten (Foto: afp)

Die Helfer müssen bei der Suche nach Vermissten aufpassen, weil die Erdmassen weiterhin in Bewegung sind

Ursache des Erdrutsches sollen nach den ersten Erkenntnissen der seit mehr als zehn Tagen anhaltende Regen und Schneefall sein. In der Region in Südchina sind heftige Regenfälle und auch Erdbeben keine Seltenheit. Weil weitere Erdrutsche befürchtet werden, gestaltet sich die Suche nach Vermissten schwierig.

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Erdrutsch in China

Häufig Baumängel in Bergregionen

Im Oktober vergangenen Jahres waren bei einem Erdrutsch im Nordwesten der Unglücksprovinz Yunnan 18 Kinder ums Leben gekommen, als ihre Schule unter Schlamm begraben wurde. Im September vergangenen Jahres starben 81 Menschen bei einem Erdbeben, dasch ebenfalls in der Region ereignete. Die Zahl der Todesfälle erklärt sich möglicherweise auch dadurch, dass in den bergigen Gebieten Chinas häufig Häuser gebaut werden, die nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechen.

nem/li (dpa, dapd, afp)

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