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Top-Thema – Podcast

Immer beliebter: Studieren in den Niederlanden

Lernen in kleinen Gruppen und ein internationales Umfeld – immer mehr Deutsche gehen in die Niederlande, um dort zu studieren. An der Universität Maastricht kommen 30 Prozent der Studenten aus Deutschland.

Studenten in der Bibliothek der Universität in Maastricht

Das Studentenleben in den Niederlanden wird immer internationaler

Julia Langenohl ist nach dem Abitur nach Maastricht gezogen, um dort zu studieren. Sie hat sich für internationale Betriebswirtschaftslehre eingeschrieben. "Hier gibt es keine überfüllten Hörsäle wie in Deutschland. Das finde ich gut", sagt sie. So wie Julia denken viele: 14.000 Deutsche haben im vergangenen Jahr in den Niederlanden studiert, viele von ihnen an der Uni Maastricht.

Aber nicht nur Deutsche gehen zum Studium nach Maastricht. Auch Chinesen, Belgier, Polen, Indonesier und US-Amerikaner studieren hier. Viele Vorlesungen und Kurse sind auf Englisch. "Das ist ein sehr wichtiger Teil unserer Strategie", erklärt der Rektor der Universität Jo Ritzen. Sein Ziel ist es, Studierende auf den internationalen Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Die Universität wirbt im Ausland, um Studenten für ein Studium an der Maas zu begeistern. Dieses Engagement hat auch einen finanziellen Grund. "Je mehr Studenten und Absolventen wir haben, umso mehr Geld bekommen wir", erklärt Ritzen. "Pro Abschluss sind das immerhin zwischen 10.000 und 20.000 Euro im Jahr", sagt Ritzen.

Studierende wie Julia profitieren davon. Die Gruppenräume sind modern ausgestattet. Es gibt überall Beamer und Computer, und die Gruppe bekommt immer einen Tutor, der Hilfestellung geben kann. "Man sieht den Universitäten an, dass mehr investiert wird", meint Julia.


Glossar

Umfeld, das – die Umgebung

Abitur, das – die abschließende Prüfung an der Schule, die eine Voraussetzung für das Studium ist

Betriebswirtschaftslehre, die – ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften

sich für ein Fach einschreiben – sich für ein Fach an der Universität anmelden

überfüllt – zu voll

Hörsaal, der – ein großer Raum an der Universität, wo Vorlesungen stattfinden

Uni, die – Abkürzung für Universität

Vorlesung, die – ein Vortrag zu einem bestimmten Thema

Strategie, die – der Plan

Rektor, der – hier: der Leiter der Universität

Arbeitsmarkt, der – der Bereich der Wirtschaft, in dem es um Angebot und Nachfrage von Arbeitsplätzen geht

für etwas werben – etwas so bekannt machen, dass Menschen sich dafür interessieren

Maas, die – der Fluss, der durch Maastricht fließt

Engagement, das – die Bemühung; der Einsatz

Absolvent/in, der/die – jemand, der sein Studium erfolgreich beendet hat

Abschluss, der – hier: das Beenden des Studiums mit einer Prüfung

von etwas profitieren – einen Vorteil von etwas haben

Beamer, der – ein spezieller Projektor, der ein Bild auf einem Computer vergrößert an der Wand darstellt

Tutor, der – jemand, der Studenten in einem bestimmten Fach betreut

investieren – hier: Geld für etwas ausgeben

Fragen zum Text

Wie heißt ein Raum, in dem Vorlesungen stattfinden?

1. Gruppenraum

2. Hörsaal

3. Universität

Was muss man machen, um an einer Universität studieren zu können?

1. Man muss Englisch lernen.

2. Man muss sich für ein Fach einschreiben.

3. Man muss eine Vorlesung halten.

Wenn jemand von etwas profitiert, dann …

1. hat er einen Vorteil von etwas.

2. hat er keinen Vorteil.

3. hat er kein Interesse an etwas.

Arbeitsauftrag

In den letzten Jahren sind immer mehr Studenten ins Ausland gegangen, um dort zu studieren. Was sind die Vorteile eines Studiums im Ausland? Und was sind die Nachteile? Sammeln Sie Argumente für und gegen ein Auslandstudium.

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