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Kultur

Immer Ärger mit Harry

Der britische Prinz Harry ist im Nazi-Kostüm zu einer Party des Olympiareiters Richard Meade erschienen - und das hat für Empörung gesorgt. Der 20-Jährige, Nummer 3 der Thronfolge, kam mit einer auffälligen roten Hakenkreuzbinde um den Arm. Angeblich wollte er einen Soldaten des Afrikakorps von Generalfeldmarschall Erwin Rommel darstellen.

"Das Kostüm war eine schlechte Wahl und ich entschuldige mich", schrieb Harry später in einer Pressemitteilung. "Es tut mir sehr Leid". Die Wogen hat das aber nicht geglättet. Lord Janner, Vorsitzender einer Stiftung zur Aufklärung über den Holocaust, nannte Harrys Idee "geschmacklos". Der Vize-Chefredakteur der Zeitung "Jewish Chronicle" empfand "Entsetzen und Abscheu".

Ist ja auch nicht das erste Mal, dass Prinz Harry in die Schlagzeilen kommt - nachdem er schon Cannabis geraucht, Fotografen geprügelt, als Minderjähriger Alkohol getrunken und angeblich in der Schule geschummelt hat. Vielleicht bringt ihn die Offizierslaufbahn, die seine Familie für ihn vorgesehen hat, zur Räson. Denn in der Militärschule Sandhurst herrschen strenge Ausgangs-Regeln und Alkoholverbot.