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Wissen & Umwelt

Im Senegal und in Westafrika kämpfen Dörfer gegen den Klimawandel

Überall im westlichen Afrika nehmen Menschen in ländlichen Gemeinden die Zukunft in die eigenen Hände. Ihre örtlichen Initiativen bekämpfen Klimawandel und Verschmutzung und verbessern Gesundheitswesen und Bildung.

Video ansehen 06:55

Senegal: Zuhören statt wegschauen

Projektgebiet: Subsahara-Afrika (Niger, Senegal, Mali, Demokratische Republik Kongo, Burundi und Ghana)
Projektziel: in Afrikas Dimitra Clubs kommen Frauen und Männer aus ländlichen Gemeinden zweimal im Monat zusammen, um Themen wie Abfall, Gesundheit und Landwirtschaft zu diskutieren und aktiv zu werden
Projektfinanzierung: Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die Global Environment Facility haben den westafrikanischen Dimitra Clubs seit 2014 bis zu 6 Millionen US-Dollar (5,1 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt

Rugiba sitzt im kahlen Raum der örtlichen Gemeinde-Radiostation. Die Mutter von vier Kindern schildert, wie ein heftiger Regen Müll in ihr Haus spülte. Dank einer Reinigungsaktion des örtlichen Dimitra Clubs ist ihr Dorf Saré Boubou im Senegal, heute vom Abfall befreit. Der Dorfclub, einer von mehr als 2000 in Westafrika, hilft der Gemeinde, besser mit dem Klimawandel umzugehen und hat bereits viele soziale Themen mit den Dorfbewohnern angegangen.

Diese Diskussionsclubs wurden vor 10 Jahren von der FAO gegründet. Sie bringen Männer, Frauen, junge und alte Menschen zusammen, um demokratische Entscheidungen darüber zu treffen, wie man das Leben in ihren Dörfern verbessern kann, egal ob eine lokale Radiostation gegründet wird, eine Säuberungsaktion im Dorf gestartet wird oder Maßnahmen gegen häusliche Gewalt ergriffen werden.

Ein Film von Thomas Mandlmeier

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