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Filme

Im Kino: Vom Leben eines Terroristen - "Carlos - Der Schakal"

Mann mit Pistole schreiend - Szene aus Carlos - Der Schakal (Bild:Egoli Tossel Film)

Bei den Filmfestspielen in Cannes im Mai war man sich in diesem Jahr einig: "Carlos - Der Schakal" ist der beste Film des Festivals. Dabei lief das fünfstündige und ursprünglich fürs Fernsehen gedrehte Epos über den legendären Top-Terroristen gar nicht im Wettbewerb. Doch mit seiner erzählerischen Wucht, seinen dramaturgischen Spannungsbögen und den herausragenden Schauspielen drängte er alle anderen Filme an den Rand. Die französisch-deutsche Co-Produktion wirft ein erhellendes Licht auf die Psyche von Terroristen und zeigt gleichzeitig die unfassbaren Verbindungen zwischen Politik, Geheimdiensten und internationalem Terror. "Carlos" ist auch ein bezwingendes Porträt der Weltpolitik der 1970er und 80er Jahre, tiefgründig, aber auch ungeheuer unterhaltsam.

"Carlos - Der Schakal" von Olivier Assayas, Frankreich/Deutschland 2010, 190 Minuten, einige Kinos zeigen auch die vollständige fünfstündige Fassung, mit Edgar Ramírez, Nora von Waldstätten, Alexander Scheer, Christoph Bach, Julia Hummer u.a.

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