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Fit & gesund

Im Frühling - wie der Wechsel der Jahreszeiten sich auf unser Wohlbefinden auswirkt

Im Beitrag erklären wir, wie die Jahreszeiten unser Wohlgefühl beeinflussen und was man tun kann, um das ganze Jahr über fit zu sein.

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Mit dem Frühling zieht es die Menschen nach draußen. Und mit den ersten Sonnenstrahlen kommen die Frühlingsgefühle. Ob man solche Frühlingsgefühle wissenschaftlich nachweisen kann, darüber streiten die Forscher. Erforscht ist, dass der Körper sich auf neue Gegebenheiten einstellt. Stoffwechsel und Hormonzyklus unterliegen einem Tagesrhythmus und einem Jahreszyklus. Im Frühling fällt mehr Sonnenlicht ins Auge, wenn die Tage länger und heller werden und wenn wir öfter im Freien unterwegs sind. Die Sonnenstrahlen gelangen über das Auge über Nervenimpulse bis zum Gehirn. Dort wird die Information weitergegeben an die Hirnanhangdrüse, eine wichtige Schaltstelle für die Ausschüttung von Hormonen. So bildet der Körper auch das Glückshormon Serotonin. Der Botenstoff beeinflusst unseren Appetit, unseren Schlaf und unsere Stimmung. Es stößt andere Systeme im Körper an und löst somit verschiedene Prozesse aus. Und auch die Produktion des so genannten Schlafhormons Melatonin ist von den Jahreszeiten abhängig. Werden die Tage im Frühjahr länger, schüttet der Körper weniger Melatonin aus. Unsere Stimmung steigt, unsere Aktivität steigt, wir fühlen uns fitter. Und auch auf die Psyche hat es einen positiven Einfluss, wenn die Natur erwacht und die Blumen zu blühen beginnen. Wenn die Tage kürzer und dunkler sind, im Herbst und Winter, bleibt der Melatoninspiegel auch während des Tages hoch. Manche fühlen sich dann müde und antriebslos, andere entwickeln sogar einen Winterblues. Dann hilft Bewegung und Tageslicht. Das Licht regt die Produktion von Serotonin an – die Stimmung hellt sich auf. Im Frühling - wenn die Tage länger werden - ist es wieder einfacher, Licht zu tanken. Wir werden wacher und aktiver. Dann spüren wir das Neue mit allen Sinnen – und entwickeln Frühlingsgefühle.