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"Ich werde es auch ohne Sauerstoffflasche schaffen"

Das Tauziehen um die Reform der UNO, die Gedenkveranstaltungen zum 8. Mai oder die Lage in Usbekistan bewegten die DW-WORLD-Leser diese Woche. Und so mancher war schon selbst auf dem Everest.

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Everest-Blog

Ich habe mir den Berg letztes Jahr angeschaut bis hinauf zum Gipfel. Womit ich sagen möchte, dass ich als Sportler noch nicht das erreicht habe, was es für mich als Bergsteiger dort zu erreichen gibt. Ich war am Gipfel (17.5.2004). Ich kann es schaffen, auch ohne Flaschensauerstoff dort hinaufzusteigen. Leider musste ich 2004 aufgrund des Wetters und der Entscheidung alleine zu gehen auf die minimale Zuhilfenahme von einer (!)Sauerstoffflasche zurückgreifen. Ich hoffe, es passiert nicht allzuviel am Everest. Es herrscht dort ein Massenaufmarsch von unvergleichlichem Ausmaß. Du bist auf den zwei Standard Routen in einer Schlange von Menschen und kannst an niemanden vorbei da der Pfad zu eng ist.
Paul Koller


Tauziehen um UNO Reform

Das Thema UNO Reform ist bei uns doch nur deshalb so wichtig, weil wir ja nun unbedingt in den Sicherheitsrat wollen. Müssen wir das? Brauchen wir das? Wir als einer der größten Einzahler, aus der Vergangenheit heraus abgeleitet. Müssen wir in der ersten Reihe stehen, neben den USA und Japan. Wird die Erde friedlicher wenn wir im Sicherheitsrat auch etwas zu sagen haben? Die Angelsachsen werden es schon zu verhindern wissen, oder aber uns kräftig zahlen lassen. Wir sollten unsere übertriebenen Ambitionen zügeln, und unsere Zahlungen einzig und allein von den Ergebnissen abhängig machen.
Dr. Jörg Thiede

Haben die Vereinten Nationen mit ihrem Sicherheitsrat der Welt geholfen? Sicherheit in der ganzen Welt wird immer weniger. Wer will da noch mitmachen? Ja, der Sicherheitsrat wird immer schwächer. Zu viele Probleme gibt es auf der Welt! Wo gibt es denn noch Sicherheit? Gehen wir weiter zurück in das "DARK AGE", auch die Götter helfen uns nicht! Ist es schon zu spät?
E. Buegge-Wood


Bedeutung 8. Mai 1945

Für mich kann nach 60 Jahren der 8. Mai 1945 nicht genug gewürdigt werden, damit die furchtbaren Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg auch unserer jungen Generation vor Augen gehalten wird. Ich war erst drei Jahre alt zu jener Zeit. Aber ich glaube, mich daran erinnern zu können, wie unsere Familie im dunklen Keller Schutz suchen musste und ich in die Wohnung hochrannte, um mal aus dem Fenster zu sehen. Gesehen habe ich ein paar Tiefflieger, die mich derart erschreckten, dass ich laut schrie und mich ein Freund unserer Familie herunterriss. Unser Vater war zu jener Zeit in russischer Kriegsgefangenschaft. Auch diese wenigen Erinnerungen haben in mir bis heute eine Art Trauma hinterlassen, und ich würde mir wünschen, dass auch zukünftige Generationen die Erinnerung vom Ende des Zweiten Weltkrieges zum Anlass nehmen dabei mitzuwirken, dass sich diese "Geschichte" nicht wiederholt.
Christian Muehlenberg


Usbekistan

Mit Erschütterung habe ich die Bilder aus Usbekistan gesehen. Vor eineinhalb Jahren waren wir im Ferganatal, die Straßen mit Blumen geschmückt, wunderbar. Auf dem Markt in Marghilan wurde ich von einem jungen Mann angesprochen "Amerikan", ich sagte " Germanski ", er strahlte. Wir sind auf dem Markt freundlich behandelt worden und die Brot- und Obstgeschenke waren reichlich. Den Grenzübergang nach Kirgisien (Osh) habe ich wiedererkannt. Wohin führen die USA die Welt? Wann hört diese Verlogenheit auf?
l.Golland

Anmerkung in eigener Sache:

Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte geben die Meinung der User, nicht die Meinung der Redaktion wider.

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  • Datum 20.05.2005
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