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Politik

"Ich sitze hier und habe Angst"

Die USA und ihre Verbündeten greifen den Irak an. Das Ziel: Die Entmachtung von Diktator Saddam Hussein - auch ohne UNO-Mandat. DW-WORLD-User melden sich zu Wort.

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Warum hat niemand demonstriert?

Hätte Saddam Hussein auch nur ein klein wenig für sein Volk übrig, hätte er die Forderungen der Allianz erfüllt. Er hat ja bewiesen, was für ihn wichtig ist: Reichtum und Macht auf Kosten seines Volkes.

Es ist nur komisch, dass in zwölf Jahren niemand gegen so viel Unrecht demonstriert hat. Im Gegenteil, Deutschland hat diesem Tyrannen auch noch den Rücken gestärkt. Und warum Frankreich und Russland auch auf der Seite Husseins sind, weiß man inzwischen auch. Sie sind die Hauptabnehmer des Öls aus dem Irak. So ist das mit den Interessen.

Uschi Ruser

Ein wirtschaftliche Interessen verfolgender Angriffskrieg

Die Welt hat schon viele Diktatoren gesehen, und es wird sie wohl immer wieder geben. Aber mit welcher Arroganz sich Regierungen von Ländern wie den USA oder Großbritanien über eine breite globale Mehrheit hinweg gesetzt haben, wirft ernstlich die Frage auf, wer alles zu den Diktatoren dieser Welt zu zählen ist. Und wenn Regierungschefs auch etwas anderes glauben machen wollen, dies ist nichts anderes als ein schmutziger, nicht zuletzt wirtschaftliche Interessen verfolgender Angriffskrieg, in dem sich so zivilisiert gebende Teile der Welt Menschenrechte mit Füßen treten. (...)

J.Schulz, Neuseeland

Amerikanische Weltherrschaft?

Äußerst schade, dass europäische Politiker bei allen Differenzen immer wieder betonen, dass langfristig das deutsch- (oder französisch- oder britisch-) - amerikanische Verhältnis nicht beschädigt wird. Wenn niemand mit Austritt aus der NATO oder ähnlichen Maßnahmen droht, dann wird Bush doch nie Konsequenzen ziehen! (...) Angriffskriege kommen langfristig international nicht so gut an; Unterstützung aus der Bevölkerung sollte man nicht überschätzen, wenn man dieser den Konflikt aufzwingt; wer einen Krieg beginnt, um von internen Problemen abzulenken, wird nicht wiedergewählt. Wobei die Durchführung der Wahl ja bei beiden Kriegsparteien sehr zweifelhaft war.

Michael Abramowski, Finnland

"Die USA und Großbritannien haben doch die UNO ins Leben gerufen"

Ich finde es gut, dass wir Deutschen uns an diesen Krieg nicht beteiligen. Außerdem haben die USA und Großbritannien die UNO ins Leben gerufen und diese beiden brechen als ersten diesen Vertrag. Die UNO hat folgenden Auftag: Sicherung des Weltfriedens, das heißt Förderung des friedlichen Zusammenlebens der Völker und gewaltfreie Lösung internationaler Konflikte.

Cathrin Jones

Hinweis: Die Zitate geben die Meinung der Autoren und nicht der Redaktion wieder. DW-WORLD behält sich vor, eingesandte Meinungsäußerungen zu kürzen und zu redigieren.

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