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Wirtschaft

Ich-AG ein Flop?

Die Gründung einer so genannten Ich-AG ist nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern hauptsächlich für Erwerbslose mit geringem Arbeitslosengeld interessant. Arbeitslose mit höheren Bezügen empfiehlt das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hingegen bei einer Existenzgründung das von den Arbeitsämtern gewährte Überbrückungsgeld. Mit der Ich-AG hatte die rot-grüne Bundesregierung zum Jahresanfang eine zweite Schiene der Existenzgründungsförderung für Erwerbslose geschaffen.

Gründer von Ich-AGs erhalten maximal drei Jahre lang einen so genannten Existenzgründungszuschuss - im ersten Jahr 600 Euro pro Monat, im zweiten Jahr 360 Euro und im dritten Jahr 240 Euro. Als Handicap empfinden die Arbeitsmarktforscher die jährliche Einkommens-Obergrenze von 25.000 Euro bei Ich-AGs. Es sei zu befürchten, dass diese "Wachstumsbremse" Ich-AGs dazu treiben könnte, Einkommen jenseits der 25.000 Euro-Grenze "schwarz" zu erwirtschaften.

  • Datum 09.03.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3Mel
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