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Fußball

Ibrahimovic schießt Schweden zur EM

Die letzten beiden EM-Tickets sind vergeben: Schweden und die Ukraine sind in Frankreich 2016 dabei. Bei den Schweden beweist Topstar Ibrahimovic erneut seine Klasse. Die Ukraine setzt sich gegen einen Außenseiter durch.

Superstar Zlatan Ibrahimovic hat Schweden fast im Alleingang zur Fußball-EM nach Frankreich geschossen. Der Stürmer von Paris Saint-Germain traf beim 2:2 (1:0) im Playoff-Rückspiel in Dänemark gleich doppelt. Somit sicherte er seinem Land, das seit 2000 immer bei der EM dabei war, eines der letzten beiden Tickets für das Kontinentalturnier. Das

Hinspiel

hatten die Schweden vor wenigen Tagen mit 2:1 für sich entschieden. Auch da hatte der 34-Jährige einen Treffer erzielt.

Ibrahimovic erzielte für die Gäste aus Schweden das 1:0 (19.) nach einer Ecke, in der zweiten Hälfte sorgte er nach 76 Minuten für die Entscheidung. Yussuf Poulsen und Jannik Vestergaard glichen für die Dänen zwar noch zum 2:2 (81./90.) aus. Wegen der Hinspiel-Niederlage hatte dies indes keine Bedeutung mehr. Die Dänen, die 1992 das EM-Finale gegen Deutschland gewonnen hatten, verpassten seit 1984 zum zweiten Mal nach 2008 die Qualifikation für die Europameisterschaft.

Die Ukrainer jubeln

Der Slowene Bojan Jokic (r.) und der Ukrainer Andriy Yarmolenko (l.) kämpfen um den Ball (Foto: Reuters/Srdjan Zivulovic)

Der Slowene Jokic (r.) und der Ukrainer Yarmolenko

Auch die Ukraine qualifizierte sich für die EM-Endrunde. Nach dem

2:0-Hinspielsieg

reichte dem Team um den früheren Bayern-Profi Anatoli Timoschtschuk ein 1:1 (0:1) in Slowenien. Damit haben sich die Ukrainer nach ihrer Gastgeberrolle 2012 erstmals sportlich die Teilnahme am Kontinentalturnier gesichert.

Sloweniens Kapitän Bostjan Cesar brachte sein Team in Maribor in einer hartumkämpften Begegnung früh in Führung (11.). Die Gastgeber versuchten bis zum Schluss vergeblich, durch einen zweiten Treffer die Verlängerung zu erzwingen. In der hektischen Schlussphase sah der Slowene Miso Brecko noch die Rote Karte (90.). Als die Gastgeber alles nach vorne warfen, gelang Andrej Jarmolenko für die Ukraine in der Nachspielzeit stattdessen aber der 1:1-Ausgleich (90.+7).

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