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Sport-News

Ibrahimovic muss Strafe absitzen

Der französische Ligaverband entscheidet: "Scheiße" sagt man nicht. Schon gar nicht adressiert an die eigene Wahlheimat. Der Fußballstar bekommt für einen Wutausbruch in Frankreichs Ligue 1 eine Sperre auferlegt.

Zlatan Ibrahimovic muss die nächsten vier Liga-Spiele mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Der Superstar vom französischen Fußballmeister Paris St. Germain ist aufgrund seines verbalen Ausfalls - er bezeichnete seine Wahlheimat Frankreich als "Scheißland", weil er sich vom Schiedsrichter benachteiligt fühlte - für die kommenden vier Parteien der Ligue 1 gesperrt worden.

"Ich spiele seit 15 Jahren Fußball, ich habe noch nie so einen Schiedsrichter gesehen wie in diesem Scheißland. Dieses Land verdient PSG nicht", rief der Stürmer nach der 2:3-Niederlage bei Girondins Bordeaux im März. Der Wutausbruch auf Englisch wurde von TV-Kameras auf dem Weg in die Kabine eingefangen.

Anhörung ohne Ibrahimovic

Das nun gefällte Urteil der Disziplinarkommission des französischen Ligaverbandes LFP betrifft die Begegnungen mit OGC Nizza, OSC Lille, dem FC Metz und dem FC Nantes. Der schwedische Nationalspieler war unerlaubter Weise nicht persönlich zur Anhörung erschienen, sondern ließ sich durch einen Anwalt und zwei PSG-Offizielle vertreten.

Am Tag zuvor hatte der 33-Jährige noch mit einem Hattrick im Pokal-Halbfinale des Coupe de France gegen AS St. Étienne (4:1) Aufsehen erregt. Immer öfter sorgt der schwedische Angreifer jedoch für Schlagzeilen abseits des Fußballfeldes. Wie zum Beispiel kürzlich mit dem Start einer eigenen #link:http://www.zlaaatan.com/:Internet-Suchmaschine#. Gibt man in die Suchmaske im Google-Look ein Suchwort ein, wird dieses automatisch mit dem Keyword Ibrahimovic verknüpft.


pjr/tk (sid/dpa)

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