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Leicthathletik

IAAF suspendiert Funktionär Fredericks

Frankie Fredericks bleibt bis zur Klärung der Vorwürfe gegen ihn gesperrt. Dem früheren 200-Meter-Weltmeister aus Namibia wird Korruption vorgeworfen.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat den unter Korruptionsverdacht stehenden ehemaligen Weltklasse-Sprinter Frankie Fredericks bis auf Weiteres suspendiert. Das teilte die neue unabhängige Integritätskommission der IAAF mit. Die Sperre soll bis zum Ende der Untersuchung gegen den 49 Jahre alten Funktionär bestehen bleiben. Der Namibier, der auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des IAAF-Council ist, war nach Bekanntwerden der Vorwürfe im März bereits von mehreren sportpolitischen Ämtern zurückgetreten.

Fredericks weist Vorwürfe zurück

Fredericks soll in eine Bestechungsaffäre rund um die Olympia-Vergabe an Rio des Janeiro verwickelt sein. Im Mittelpunkt des Skandals steht dabei die Familie des ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack. Fredericks soll 300.000 Dollar (ca. 283.000 Euro) von Diacks Sohn Papa Massata erhalten haben. Der Ex-Sprinter wies alle Vorwürfe zurück. Bei dem Geld habe es sich um ordnungsgemäße Zahlungen für erbrachte Leistungen seiner Firma gehandelt, sagte Fredericks. Während seiner Sportlerkarriere hatte er 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta insgesamt vier olympische Silbermedaillen gewonnen. 1993 war Fredericks in Stuttgart Weltmeister über 200 Meter geworden. 

sn/sw (sid, dpa)

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