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Sport-News

IAAF sagt Gala ab

Die besten Leichtathleten des Jahres werden ihre Auszeichnungen diesmal wohl per Post erhalten. Dem Leichtathletik-Weltverband ist angesichts der Affäre um seinen Ex-Präsidenten Lamine Diack nicht nach Feiern zumute.

Lamine Diack (l.) und Prinz Albert von Monaco (r.) ehrten bei der IAAF-Gala 2013 Sprint-Superstar Usain Bolt. Foto: Getty Images

Lamine Diack (2.v.l) bei der IAAF Gala 2013 - mit Sprint-Superstar Usain Bolt (l.) und Prinz Albert von Monaco (r.)

Keine Partystimmung bei der IAAF: Der Leichtathletik-Weltverband hat angesichts der Korruptions-Affäre um seinen Ex-Präsidenten Lamine Diack die "World Athletics Awards Gala" in Monaco abgesagt. Dort werden alljährlich die besten Leichtathleten des Jahres ausgezeichnet. Die französische Sportzeitung "L'Equipe" berichtet, der neue IAAF-Präsident Sebastian Coe habe die Gala abgeblasen, die ursprünglich für den 28. November geplant war. Sie wird von der International Athletics Foundation organisiert, einer Wohltätigkeits-Organisation, der Diack noch als Präsident vorsteht.

Am Mittwoch

war bekannt geworden, dass französische Justizbehörden gegen Diack ermitteln. Dem 82-jährigen Senegalesen werden Bestechlichkeit und Geldwäsche vorgeworfen. Diack soll russische Dopingfälle vertuscht und dafür eine sechsstellige Summe erhalten haben. Die unabhängige Untersuchungskommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) will am Montag in Genf ihren Bericht zu der Korruptions-Affäre vorstellen. Diack war

im August

beim IAAF-Kongress in Peking nach 16 Jahre an der Spitze des Weltleichtathletik-Verbands nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. Der frühere Mittelstrecken-Superstar Sebastian Coe aus Großbritannien war zu seinem Nachfolger gewählt worden.

sn/asz (sid, dpa)

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