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Wirtschaft

Hyundai-Manager begeht Selbstmord

Ein im Zusammenhang mit geheimen Zahlungen an Nordkorea angeklagter Manager der südkoreanischen Hyundai Group ist am Montag aus dem zwölften Stock eines Bürogebäudes in den Tod gesprungen. Dem 54-jährigen Chung Mong Hun - ein Sohn des Hyundai-Gründers Chung Ju Yung - wird vorgeworfen, vor einem historischen Gipfel zwischen den Staatschefs Nord- und Südkoreas im Jahr 2000 an einem Transfer von 500 Millionen Dollar an den kommunistischen Norden beteiligt gewesen zu sein. Nach dem Gipfel hatte Südkoreas damaliger Präsident Kim Dae Jung den Friedensnobelpreis erhalten. Polizeiangaben zufolge sprang Chung nach Mitternacht von dem Hyundai-Gebäude in Seoul und starb gegen 02.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ am Sonntag). Seine Leiche wurde am Morgen gefunden.

  • Datum 04.08.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3wZ7
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