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Aktuell Amerika

Hurrikan trifft Jamaika und Kuba

Nach Verwüstungen auf der Karibik-Insel Jamaika erreicht der Wirbelsturm "Sandy" den Südosten Kubas. Auch auf den Bahamas wurde schon Hurrikan-Alarm ausgelöst.

Mit  Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern ist "Sandy" über Jamaika hinweggezogen. Der Hurrikan war südlich der jamaikanischen Hauptstadt mit sintflutartigen Regenfällen auf Land getroffen, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA in Miami mitteilte. Tausende Menschen suchten in Kingston Zuflucht in Notunterkünften.

Die Polizei verhängte ein 48-stündige Ausgangssperre über die größten Städte des Landes. Es kam zu Überflutungen und Erdrutschen. Häuser wurden weggefegt, Stromleitungen rissen und Brücken wurden weggespült. In ersten Berichten ist von zwei Todesopfern die Rede.  

Nahe Kingston auf der Flucht vor dem großen Sturm (foto:reuters)

Nahe Kingston auf der Flucht vor dem großen Sturm

Auch Guantanamo betroffen

In Kuba galt in sechs Provinzen im Südosten der Ausnahmezustand. 55.000 Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba wurde laut Pentagon eine Voranhörung zum Anschlag auf den US-Zerstörer "Cole" im Jahr 2000 wegen des Hurrikans zunächst vertagt.

Am Donnerstag und Freitag wurde "Sandy" auf den Bahamas erwartet. Eine weitere Verstärkung über dem offenen Meer sei möglich, hieß es beim NHC. Später dürfte der Sturm auf die Küste des US-Bundesstaates Floridas zusteuern.

SC/hp (afp, rtre, AP)

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