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Wirbelsturm in Texas

Hurrikan "Harvey" bleibt gefährlich

"Harveys" Gefährlichkeit wurde zwar herabgestuft, doch der Chef der US-Behörde für Katastrophenhilfe warnt, es gebe kein Grund zur Erleichterung. Der Sturm entwickle sich zu einem "tödlichen Inland-Ereignis".

Der Chef der Katastrophenschutzbehörde FEMA, Brock Long, warnt weiterhin vor der tödlichen Kraft des Wirbelsturms. Laut Behörden drohen tagelange Rekordregenfälle und Überschwemmungen. "Harvey" hat den US-Bundesstaat Texas als ein Wirbelsturm der Kategorie vier von fünf getroffen. Auf seinem Weg ins Inland wurde der Hurrikan deutlich schwächer und auf Kategorie eins herabgestuft. 

Der Wirbelsturm hat bislang eine Schneise der Verwüstung hinterlassen: umgestürzte Bäume und zerstörte Autos. Rund 300.000 Menschen sind derzeit ohne Strom. In der Küstenstadt Rockport wurden zehn Menschen beim Einsturz eines Dachs verletzt. Der Sender "CNN" berichtet unter Berufung auf Behördenangaben, dass gut die Hälfte der 10.000 Einwohner Rockports dem Aufruf zur Evakuierung nicht gefolgt seien. Es seien Todesopfer zu befürchten.

USA Hurrikan «Harvey» trifft auf Texas' Küste (picture alliance/AP/Corpus Christi Caller-Times/C. Sacco)

Das NHC warnt: Der Wasserstand könnte an einigen Stellen eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen

"Harvey" ist der schwerste Hurrikan seit "Katrina" 2005. Der Sturm traf am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometer pro Stunde auf die US-Küste nahe der Stadt Rockport. Hunderttausende Menschen waren evakuiert worden. Ölplattformen im Golf von Mexiko wurden geräumt, der Flughafen in der Stadt Corpus Christi geschlossen. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) warnte davor, dass einige Gebiete "für Wochen oder Monate unbewohnbar" sein könnten.

jv/as (dpa, ap, rtr, afp)

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