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Reise

Hunsrück-Hochwald wird Deutschlands 16. Nationalpark

Rheinland-Pfalz und das Saarland haben jetzt einen gemeinsamen Nationalpark. Nachdem das Saarland bereits im November zugestimmt hatte, gab jetzt auch der rheinland-pfälzische Landtag grünes Licht.

"Das ist ein Erfolg für unser Bundesland, für die Region im Hunsrück und die Natur", freute sich die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken: "Noch sind wir reich in Rheinland-Pfalz an Tier- und Pflanzenarten, an Wäldern. Dieses Erbe ist eine Verpflichtung." An den Nationalpark knüpft sich die Hoffnung auf die Entwicklung des Fremdenverkehrs in der strukturschwachen Region.

Der neue Park ist 10.000 Hektar groß und liegt zu 90 Prozent in Rheinland-Pfalz und zu 10 Prozent im Saarland. Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald liegt unter anderem der 816 Meter hohe Erbeskopf. Die Buchenwälder, Felslandschaften und Moore sind Lebensräume für Schwarzstörche, seltene Schmetterlinge und Orchideenarten. Kulturhistorisch bedeutsam sind in dieser Region Relikte aus der Kelten- und Römerzeit.

Der Nationalpark soll am 24. Mai von Vertretern beider Länder eröffnet werden.

at / ak (dpa)