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Aktuell Asien

Hunderttausende Japaner fliehen vor den Fluten

Im Südwesten Japans wurde die Massenevakuierung angeordnet: 400.000 Menschen sollen sich vor Überschwemmungen und Erdrutschen in Sicherheit bringen.

Angesichts der seit Tagen anhaltenden heftigen Regenfälle haben die japanischen Behörden insgesamt rund 400.000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Laut TV-Berichten sollen die Menschen auf der südlichen Hauptinsel Kyushu in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen Zuflucht finden. Das Fernsehen zeigte Bilder von reißenden Flüssen und dunklen Wassermassen, die Häuser weggewaschen haben. Der Katastrophenschutz warnt vor weiteren Schlammlawinen und Überflutungen.

In der Präfektur Fukuoka wurden mehr als 800 Häuser zerstört und mehrere Brücken weggeschwemmt. Allein dort sollen sich 190.000 Menschen in Sicherheit bringen. Der Gouverneur der Präfektur Oita bat das Militär um Unterstützung.

Japan wird seit drei Tagen von heftigen verheerenden Niederschlägen heimgesucht. Durch Erdrutsche und Überschwemmungen infolge der Regenmassen kamen seither mindestens 23 Menschen ums Leben. Mehrere Personen werden vermisst.

SC/gmf (afp, dpa)