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Naturphänomen

Hunderte Wale in Neuseeland gestrandet

Mehr als 300 Grindwale sind an der Küste Neuseelands verendet. Die Ursache für das Massensterben ist unbekannt.

Die Tiere wurden in Farewell Spit entdeckt, einem einsamen Strand auf der Südinsel des Pazifikstaats. Nach Angaben der Naturschutzbehörde DOC wurden insgesamt 416 Wale gezählt, von denen etwa 300 bereits tot waren. Mehrere hundert freiwillige Helfer versuchten, die bis zu sechs Meter langen Tiere wieder in tieferes Wasser zu ziehen - meist jedoch ohne Erfolg. 

Hohe Temperaturen oder Erkrankungen

Nach DOC-Angaben gab es seit mehr als drei Jahrzehnten kein solch umfangreiches Walsterben mehr. Warum die Tiere an Land schwammen, war noch unklar. Die Walschutzorganisation Project Jonah äußerte die Vermutung, dass es eine Kombination aus ungewöhnlich hohen Temperaturen und Erkrankungen sein könnte. Möglicherweise war auch das Echolot-System der Wale durch Unterwasserlärm gestört.

Nicht das erste Mal

Im Februar 2015 waren am Strand von Farewell Spit schon einmal 200 Grindwale gestrandet. Damals konnten 60 Tiere wieder ins Meer zurückgebracht werden. Auf den neuseeländischen Chatham Islands waren 1918 sogar 1000 Wale gestrandet, in Auckland 1985 etwa 450 Tiere.

fab/se (dpa, afpe)

 

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