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Aktuell Asien

Hunderte Tote in der Kaschmir-Region nach heftigen Monsunregen

Mehr als 200 Menschen sind nach Unwettern in Pakistan und Indien ums Leben gekommen. Für die nächsten Tage wird mit weiteren Regenfällen gerechnet.

Die meisten Opfer wurden in der Provinz Punjab gezählt. Wie die Behörden mitteilten, wurden sie unter einstürzenden Hausdächern begraben, bei Erdrutschen verschüttet oder durch Stromschläge getötet. Aber auch der pakistanische Teil der Himalaya-Region Kaschmir ist stark betroffen. Nach Angaben eines Sprechers des Katastrophenschutzes wurden hier rund 4000 Häuser beschädigt und mehr als die Hälfte von ihnen komplett zerstört. Im Osten des Punjab half die Armee mit Soldaten, acht Rettungshubschraubern und 80 Booten bei den Rettungsarbeiten mit.

Alarmstufe rot

Pakistans Ministerpräsident Nawaz Sharif kündigte an, dass " die Regierung alles tun wird, um den Betroffenen zu helfen". In Indien riefen die Behörden in den Bezirken Jhelhum, Sialkot, Nankana Sahib und Naworal weiterhin Alarmstufe rot aus, während der Wasserpegel in der Metropole Lahore und anderen Gegenden zuletzt wieder sank.

Indien und Pakistan werden während der Monsun-Saison immerhin von tödlichen Überschwemmungen heimgesucht. Die folgenschwerste Katastrophe ereignete sich im Jahr 2010: Damals kamen 1800 Menschen ums Leben, insgesamt wurde die Zahl der Betroffenen auf 21 Millionen beziffert. Kritiker werfen den Regierungen vor, nicht genügend dafür zu tun, Wohngebiete und Ackerland vor den Fluten zu schützen.

fab/sc (afp, ape, dpa)

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