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Sport-News

Human Rights Watch kritisiert Aserbaidschan

Rund einen Monat vor Beginn der ersten Europaspiele in Baku veröffentlicht Human Rights Watch einen Bericht über die Menschenrechtssituation in Aserbaidschan und findet dabei viele Kritikpunkte.

Human Rights Watch (HRW) übt erneut Kritik an der Menschenrechts- und Pressefreiheitsituation in der ehemaligen Sowjet-Republik Aserbaidschan. Rund einen Monat vor Start der ertsten Europaspiele (12.- 28. Juni) fordert die Organisation Sportverbände und Politik zum Handeln auf. "Wir rufen Regierungen auf, keine hochrangigen Delegationen zu der Eröffnungsfeier zu schicken", sagte HRW-Europa- und Zentralasien-Direktor Hugh Williamson.

Die Organisation hat mit Blick auf den Start der Europaspiele einen Bericht über die aktuelle Situation in Aserbaidschan veröffentlicht. "Die Regierung geht härter gegen Kritiker vor als jemals zuvor", erklärte die ebenfalls für diese Region zuständige HRW-Direktorin Jane Buchanan.

Ein Aufruf zum Boykott der kontinentalen Wettbewerbe komme für die Menschenrechteorganisation aber nicht in Frage. "Dies tut den Leuten weh, die nicht für die Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, den Sportlern, Fans und Teams", sagte Buchanan. Man habe Ende April ein Gespräch mit der Spitze der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees Europas geführt. "Wir erwarten, dass das EOC nicht stumm zuschaut, sondern sich für die Freilassung von Journalisten einsetzt", erklärte Buchanan.

fb/asz (dpa)

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