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Kultur

Houstons Familie plant gigantische Trauerfeier

Die Vorbereitungen für die Beerdigung von Soul-Diva Whitney Houston werden konkreter. In ihrer Heimatstadt Newark plant die Familie eine Trauerfeier in einer Sportarena. 18.000 Menschen können dort Abschied nehmen.

Der Leichnam der Popssängerin war am Montagabend von Kalifornien in ihren Heimatstaat New Jersey an der Ostküste der USA geflogen worden. Nach Angaben der Familie könnte am Donnerstag eine Totenwache abgehalten werden und am darauf folgenden Tag im Prudential Center in Newark die Trauerfeier stattfinden. In der Sportstätte finden 18.000 Menschen Platz. Houston wuchs in Newark auf, wo sie zum ersten Mal in der Kirche auftrat.

Die Gerichtsmedizin in Los Angeles hatte zuvor den Leichnam der Sängerin nach einer Autopsie freigegeben, bei der keine Anzeichen für ein Fremdverschulden festgestellt worden waren. Nach Angaben der Ermittler waren in der Hotelsuite, in der Houston am vergangenen Samstag starb, zwar Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gefunden worden. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr große Menge gehandelt.

Die Behörden wollen bis zum Vorliegen der toxikologischen Untersuchungsergebnisse in sechs bis acht Wochen keine mögliche Todesursache ausschließen. Für Verwirrung sorgt, dass die Soul-Diva kurz vor ihrem Tod noch in guter Verfassung gewesen sein soll.

Sorge um Tochter Bobbi Kristina

Die Popsängerin war am Samstagnachmittag von einem persönlichen Angestellten in der Badewanne ihres Zimmers im Beverly Hilton Hotel gefunden worden. Zu diesem Zeitpunkt hat sie sich nach Angaben der Polizei unter Wasser befunden und sei offenbar bewusstlos gewesen. Mehrere Angestellte hätten dann die Sängerin aus der Badewanne gezogen und das Sicherheitspersonal des Hotels verständigt. Letztlich konnten die Rettungskräfte aber nur noch den Tod der 48-Jährigen feststellen.

Sorge bereitet derweil Houstons Tochter Bobbi Kristina. Laut Medienberichten wurde die 18-Jährige nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter zweimal im Krankenhaus behandelt. Sie sei zunächst am Morgen mit der Diagnose "Stress und Erschöpfung" ins Krankenhaus gebracht worden. Später sei sie dann erneut in die Klinik gekommen, weil sie "hysterisch, erschöpft und nicht zu trösten" gewesen sei.

Starker Anstieg der Alben-Downloads

Offenbar hat der Tod der Sängerin für einen deutlichen Anstieg der Albenverkäufe gesorgt. So belegten ihre Titel am späten Montag ganze 27 Plätze in den Top 100 der iTunes-Charts. Auf Nummer eins landete ihr Hit "I Will Always Love You" - und das noch vor "Rolling In The Deep" von Grammy-Abräumerin Adele. Am Tag nach ihrem Tod wurden fast 100 Mal so viele Houston-Alben heruntergeladen wie am Vortag, wie die Marktforschungsfirma Media Control berichtete.

gc/li (afp, dapd, dpa)