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Fußball

Hop oder Top für vier Bundesligisten

Während Hannover und Leverkusen am Donnerstag recht locker an ihre Europa-League-Aufgaben gehen können, stehen Mönchengladbach und Stuttgart am 3. Europa-League-Spieltag schon gehörig unter Druck.

Hannover 96 und Bayer Leverkusen sind mit jeweils vier Punkten aus zwei Spielen vor der 3. Runde der Europa League gut im Rennen, kassierten in der Bundesliga zuletzt aber Rückschläge. So forderte Hannovers Trainer Mirko Slomka für das Spiel bei Helsingborgs IF (19.00 Uhr MESZ) von seiner Offensivabteilung auch mehr Treffsicherheit. "Starke Stürmer zeichnen sich dadurch aus, dass sie treffen. Das müssen sie jetzt wieder zeigen", forderte Slomka. Mit einem Dreier gegen die noch sieglosen Schweden könnten die Norddeutschen bereits einen großen Schritt in Richtung Zwischenrunde machen.

Auch Leverkusen steht in der Tabelle mit vier Punkten gut da. Die in der Bundesliga seit zwei Spielen sieglosen Rheinländer reisen aber mit Respekt zu Rapid Wien (19.00 Uhr MESZ). "Die Rapid-Fans sind sehr fanatisch. Das wird eine besondere und enge Kiste", fürchtet Bayer-Chefcoach Sascha Lewandowski. Extra für das Spiel gegen Bayer weichen die Österreicher in das 50.000 Zuschauer fassende Ernst-Happel-Stadion aus. "Man muss wissen, dass es auch ein Duell Österreich gegen Deutschland ist", warnte Lewandowski vor dem noch punktlosen Tabellenletzten. "Das macht es schwieriger, aber auch reizvoller."

Zum Siegen verdammt

Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach schaut frustriert (Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Frust bei Granit Xhaka in der Partie gegen Fenerbahce Istanbul: Borussia Mönchengladbach steckt in der Krise

Für Borussia Mönchengladbach und den VfB Stuttgart geht es dagegen nach zwei Spielen ohne Sieg bereits ums Überleben in der Europa League. Vor allem die Gladbacher stecken spätestens nach der 0:4-Bundesliga-Klatsche am vergangenen Wochenende in Bremen mitten in einer sportlichen Krise. Nun kommt Olympique Marseille (21.05 Uhr MESZ) in den Borussia Park und da ist auch ein Stück weit Wiedergutmachung gefragt. "Wir wissen alle, dass es gefährlich werden kann", warnte Kapitän Filip Daems ob der aktuellen Situation. "Wir müssen kämpfen und jeden Zweikampf annehmen. Aus dieser Situation kommt man nur mit harter Arbeit", befand Flügelflitzer Patrick Herrmann. Mindestens ein Sieg aus den kommenden beiden Spielen gegen die Franzosen ist für die Borussia Pflicht, damit die in der vergangenen Bundesliga-Saison mit Platz vier erspielte Europacup-Rückkehr nicht schnell wieder Geschichte wird.

Ähnlich wie der Borussia geht es dem VfB. Für Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic ist das Match gegen FC Kopenhagen (21.05 Uhr MESZ) "ein Schlüsselspiel". Man sei ganz klar unter Zugzwang, betonte Bobic, der mit den Schwaben nach zwei Spielen mit gerade einmal einem Pünktchen so schlecht dasteht wie die Gladbacher in ihrer Gruppe. "Ein Verein wie der VfB muss in so einer Gruppe weiterkommen", forderte Mittelfeldakteur William Kvist, der lange für Kopenhagen spielte.

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