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Frankreich-Afrika-Gipfel

Hollande will Afrikas Schlepper stoppen

Viele illegale Migranten kommen aus Afrika. Nun will Frankreich gemeinsam mit afrikanischen Staaten verstärkt gegen Schlepper und Drogenhändler vorgehen - auch um die Finanzierung von Terrorismus einzudämmen.

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Frankreich-Afrika-Gipfel in Mali

Afrikanische Staaten und Frankreich wollten künftig gemeinsam gegen Schlepper und Drogenhändler und damit auch gegen eine Finanzierung des Terrorismus vorgehen, erklärte der französische Präsident François Hollande nach einem Treffen mit mehr als 30 afrikanischen Staats- und Regierungschefs in der malischen Hauptstadt Bamako. Frankreich wolle in den kommenden fünf Jahren 23 Milliarden Euro "für Entwicklung und Wachstum in Afrika" bereitstellen und so die Migration eindämmen, kündigte er konkret an. "Frankreich wird immer an der Seite Afrikas sein, denn Ihre Zukunft ist unsere Zukunft", betonte Hollande.

Hollandes Erfolg

Vor vier Jahren sei Bamako von einer groß angelegten Terroroffensive bedroht worden, führte der Präsident weiter aus. "Heute kontrollieren die Terroristen kein Gebiet mehr." Frankreich hatte die Machtübernahme radikaler Islamisten in Mali verhindert. Der von Hollande Anfang 2013 angeordnete Militäreinsatz gilt als einer seiner größten außenpolitischen Erfolge. Der Norden Malis ist allerdings weiterhin ein Rückzugsgebiet von Rebellen und islamistischen Terroristen. Auch die deutsche Bundeswehr beteiligt sich dort an einem UN-Friedenseinsatz.

Frankreich-Afrika-Gipfel (Foto: Reuters)

Hollande - und viele afrikanische Kollegen

Frankreich sorgt seit Ende der Kolonialzeit in etlichen afrikanischen Staaten für Sicherheit. Derzeit sind rund 4000 französische Soldaten in der Sahel-Zone im Einsatz. Neben Mali intervenierte Frankreich unter Hollande auch in der Zentralafrikanischen Republik, um dort einen Bürgerkrieg zu beenden. Seit 2013 hat Frankreich 65.000 afrikanische Soldaten ausgebildet.

wa/ml (dpa)

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